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	<title>Jola Horschig &#187; Texte</title>
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		<title>Meeresglitzern</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 15:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl kein Schiff, das so bekannt ist und die Emotionen der Menschen so berührt wie die 1912 gesunkene Titanic. 100 Jahre später eröffnete das „Titanic Belfast“ seine Tore: ein Erlebniszentrum, das die Geschichte des Luxusliners nacherzählt und den Besucher bereits von Weitem mit seiner außergewöhnlichen Fassade in Bann zieht. „She was allright when<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3250">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt wohl kein Schiff, das so bekannt ist und die Emotionen der Menschen so berührt wie die 1912 gesunkene Titanic. 100 Jahre später eröffnete das „Titanic Belfast“ seine Tore: ein Erlebniszentrum, das die Geschichte des Luxusliners nacherzählt und den Besucher bereits von Weitem mit seiner außergewöhnlichen Fassade in Bann zieht.</strong></p>
<div id="attachment_3252" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/IMG_5110-web.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3252" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/IMG_5110-web-203x300.jpg" alt="Titanic Belfast" width="169" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Titanic Belfast &#8211; Foto: Donald McCann/Novelis</p></div>
<p>„She was allright when she left“ (Sie war in Ordnung, als sie abfuhr), sagen die Belfaster und meinen damit die Titanic, die am 2. April 1912 den Hafen der nordirischen Stadt verließ und nach Southampton fuhr. Von dort startete der Luxusliner am 10. April 1912 zu seiner Jungfernfahrt, die nach der Kollision mit einem Eisberg in der Nacht vom 14./15. April 1912 jäh endete. Die auf ihren Schiffsbau stolzen Belfaster waren schockiert und traumatisiert, die Titanic-Katastrophe über Jahrzehnte ein Tabuthema. Doch als 1985 das Wrack entdeckt und 1997 die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet ein Welterfolg wurde, entwickelte sich in der Stadt das Bewusstsein, dass die Geschichte des Luxusliners auch einen positiven Einfluss auf Belfast haben könnte. Da sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch Katholiken und Protestanten erbittert mit Bomben und Brandanschlägen bekämpften, bildete eine friedliche Stadtentwicklung die Voraussetzung für weitere Überlegungen.</p>
<p>Am 10. April 1998 war es soweit: Mit der Unterzeichnung des Karfreitagsabkommens (Good Friday Agreement) wurde der Nordirlandkonflikt beendet und für Belfast war der Weg frei für die Rückbesinnung auf die traditionsreiche Ingenieurs- und Schiffsbaukunst. Die ehemaligen Docklands um die noch immer existierende Werft Harland &amp; Wolff wurden in Titantic Quarter umbenannt und städtebaulich entwickelt. Herzstück des Areals ist das Titanic Belfast, ein Erlebniszentrum, das die Geschichte des Luxusliners erzählt – von den Planungen über Bau, Inbetriebnahme und Untergang bis hin zur Entdeckung des Wracks. Das Ausstellungskonzept, das von Architekten, Museumspädagogen und Event-Spezialisten entwickelt wurde, spricht die Sinne der Besucher an und lässt sie die Geschichte des mächtigen Schiffes riechen, hören und fühlen – intensiv und pietätvoll. Den Abschluss bildet der Gang über einen Glasboden, unter dem sich hochauflösende Fotografien vom Wrack auf dem Meeresgrund befinden.</p>
<h5>Spektakuläres Gebäude</h5>
<div id="attachment_3251" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/1-web.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3251" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/1-web-300x200.jpg" alt="Titanic Belfast" width="295" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Das Erlebniszentrum steht mitten in den Docklands von Belfast, wo einst die Titanic auf der Werft von Harland &amp; Wolff gebaut wurde. Foto: Donald McCann/Novelis</p></div>
<p>So spektakulär wie die Geschichte des Luxusliners so spektakulär ist die Architektur des Titanic Belfast: Aus einem quadratischen, sechsgeschossigen Glasbaukörper (Eisberg) ragen vier bugförmige Gebäudespitzen empor. Das Zentrum verfügt über eine Ausstellungsfläche von 14.000 m² und wurde als Stahlbeton-Konstruktion realisiert. Die Außenhülle des 38,5 m hohen „Eisberges“ und der Bootsrümpfe besteht im Erdgeschoss aus einer thermisch getrennten Aluminium-Glas-Sonderkonstruktion. Bei den darüber liegenden Geschossen wurde die Glasfassade des Zentralgebäudes als Stahltragwerk mit Brandschutzanstrich und 2-facher Isolierverglasung ausgeführt.</p>
<p>Der – weithin sichtbare – Clou ist die Gestaltung der vier Bootsrümpfe, die sich über dem Erdgeschoss in einem Winkel von 72° erheben und mit einer Höhe von 28 m genauso hoch wie das Schiff vom Kiel bis zur Brücke sind. „Sie sollten so aussehen wie in der Sonne glitzernde Meeresoberflächen“, berichtet Anton Früh, Geschäftsführer der Metallbau Früh GmbH. Die Umsetzung erfolgte mit rund 3000 eloxierten Aluminiumpaneelen, die 2000 unterschiedliche Formen aufweisen und durch die diagonale Montage die bugartige Gebäudeform betonen. Die 3-D-Formen für die 4,5 m langen und 0,80 m breiten Paneele hat der Metallbauer zusammen mit dem Architekten entwickelt. „Wir haben uns bei der Konzeption an geschliffenen Diamanten orientiert, die Formen am PC entwickelt und sie computer-gesteuert dreidimensional umgesetzt.“ Zu den zahlreichen Herausforderungen zählten dabei die unterschiedlichen Höhen, die die in einem Winkel von bis zu 25° hervorstehenden Alu-Paneele durch die Umformung erhielten. „Das war wie ein Puzzle. Jedes Element musste trotz seiner individuellen Form auf allen vier Seiten in der richtigen Höhe an das jeweilige Nachbarblech anstoßen“, erinnert sich A. Früh. Die 3 mm starken, asymmetrisch geformten Paneele sind von Novelis hergestellt, in Deutschland und in Belfast geformt und vor der Montage in England eloxiert worden.</p>
<p>Die 6200 m² große Fassadenfläche der vier Rümpfe wurde als vorgehängte hinterlüftete Fassade ausgeführt und besitzt folgenden Aufbau (von innen nach außen): Trockenbaukleidung, Wärmedämmung, Stahltragwerk, Sandwichelemente mit Wärmedämmung, Unterkonstruktion aus Aluminium und Alu-Paneele.</p>
<h5>Publikumsmagnet</h5>
<p>Das Erlebniszentrum Titanic Belfast ist mit Gesamtbaukosten von über 100 Mio. £ das teuerste Tourismusprojekt von Nordirland. Es wurde nach einer Bauzeit von vier Jahren im März 2012 zum 100-jährigen Gedenktag der Katastrophe eröffnet und ist vom Start weg ein echter Publikumsmagnet. Für einen Besuch empfiehlt sich die frühzeitige Buchung von Tickets, denn das Zentrum hat – wie die Titanic selbst – nur eine begrenzte Aufnahmekapazität (<a title="www.titanicbelfast.com" href="http://www.titanicbelfast.com" target="_blank">www.titanicbelfast.com</a>). Ein spannendes Video über den Bau der Titanic und des Erlebniszentrums gibt es auf der Homepage des Entwurfsarchitekten (<a title="www.civicarts.com/titanic-signature-project.php" href="http://www.civicarts.com/titanic-signature-project.php" target="_blank">www.civicarts.com/titanic-signature-project.php</a>).</p>
<p>Jola Horschig, Springe</p>
<p>Erschienen in: <a title="Dachbaumagazin 12/2014" href="http://www.dachbaumagazin.de/594-cGFwZXJfcGF0aD0lMkYyMDE0JTJGMTIlMkY-~Magazin~Aktuelle_Ausgabe~e_paper.html#/1/" target="_blank">Dachbaumagazin 12/20214</a></p>
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		<title>Mit Volldampf voraus</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 12:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die CA Brill GmbH in Nordhorn kann auf eine bewegte Zeit zurück blicken: Binnen zwölf Monaten realisierte sie die Einführung eines ERP-Systems und den Bau eines neuen Logistikzentrums mit Inbetriebnahme eines Lagerverwaltungssystems. Doch es geht noch weiter. Im nächsten Schritt erweitert das Unternehmen seinen Verwaltungsbereich. Das neue Logistikzentrum mit den sechs Versandtoren sticht sofort ins<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3224">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die CA Brill GmbH in Nordhorn kann auf eine bewegte Zeit zurück blicken: Binnen zwölf Monaten realisierte sie die Einführung eines ERP-Systems und den Bau eines neuen Logistikzentrums mit Inbetriebnahme eines Lagerverwaltungssystems. Doch es geht noch weiter. Im nächsten Schritt erweitert das Unternehmen seinen Verwaltungsbereich.</strong></p>
<div id="attachment_3226" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/08/th-CA-Brill-e1407760236170.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-3226" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/08/th-CA-Brill-300x206.jpg" alt="Foto: E/D/E-Jakob Studnar" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: E/D/E-Jakob Studnar</p></div>
<p>Das neue Logistikzentrum mit den sechs Versandtoren sticht sofort ins Auge, wenn man auf das Grundstück der CA Brill GmbH fährt. „Unsere Absatzmengen sind seit Jahren gestiegen und deshalb brauchten wir einfach mehr Lagerkapazitäten“, erklärt Jens Brill, Geschäftsführer der CA Brill GmbH. Aus diesem Grund fällte der Technische Systemlieferant für Industriebedarf, Arbeitsschutz, Werkzeuge, Schweißtechnik und Baubeschläge die Entscheidung, am Hauptsitz in Nordhorn das vorhandene Logistikzentrum umfassend zu erweitern und zu modernisieren. „Auch wenn wir mit der konkreten Planung erst im Jahr 2011 begonnen haben, lassen sich die Anfänge in das Jahr 2009 zurückverfolgen“, sinniert Jens Brill. Damals hat das Unternehmen das Projekt „Go Plus 2020“ gestartet. „Ein Konzept, mit dem wir angesichts eines sich ständig verändernden Umfelds strategisch und organisatorisch die Weichen für unsere zukunftsorientierte und -sichere Entwicklung gestellt haben.“ Ein wesentliches Ziel war, die ohnehin schon schnelle Auftragsbearbeitung weiter zu verkürzen. Warum? „Die Gesellschaft hat sich verändert. Heute wollen die Kunden die Ware möglichst schnell haben. Verfügbarkeit ist für uns der entscheidende Schlüssel für den Erfolg“, erklärt Jens Brill. „Zwei Aspekte beeinflussen heute das Geschäft“, ergänzt Achim Liebenau, Leiter Einkauf/Produktmanagement und Prokurist im Unternehmen. „Das Online-Business hat die Lieferzeiten verkürzt und der Trend geht eindeutig zu kleineren Bestelleinheiten. In diesem Umfeld müssen und vor allen Dingen wollen wir uns dem Wettbewerb stellen. Derzeit erhält der Kunde vor 18.00 Uhr bestellte Produkte innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Unser Ziel ist, dass unsere Kunden bei gleicher Lieferzeit bis 19.00 Uhr bestellen können.“</p>
<p>Weitere Gründe für den Neubau waren die Optimierung der Warenströme, die Reduzierung der Lagerkosten bei hoher Versorgungssicherheit und die Erreichung einer 0%-Fehlerquote durch den Einsatz modernster Technologie. CA Brill beschäftigt 125 Mitarbeiter, hat rund 40.000 Artikel am Lager und greift über das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH (E/D/E) auf insgesamt über 100.000 Produkte zu, die der technische Händler für seine Kunden bestellt und ihm zuschickt. Der Verkauf vor Ort mit dem großzügig gestalteten Verkaufsraum dient den Kunden zur Orientierung über das umfangreiche Sortiment. Kerngebiet ist der Nordwesten Deutschlands, doch das Unternehmen beliefert seine Kunden aus Industrie, Handwerk und Kommunen ebenso bundesweit und – wenn diese in anderen Ländern aktiv sind – auch weltweit. Wie passen die Baubeschläge ins Portfolio? „Eigentlich gar nicht“, erläutert Jens Brill. „Das ist historisch begründet und weil es nicht passt, trennen wir im operativen Geschäft auch beide Bereiche voneinander.“</p>
<p><strong>2013: Der Zug nimmt Fahrt auf</strong></p>
<p>Um die im Projekt „Go Plus 2020“ erarbeiteten Ziele zu realisieren, analysierte CA Brill in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen viaLog Logistik Beratung GmbH, Harsewinkel, die vorhandenen Strukturen und Logistikprozesse, entwickelte zukunftsfähige Lösungen und legte die dafür notwendigen Voraussetzungen fest. Im Jahr 2011 begann die Planung für die Umsetzung. Das klingt einfach, war tatsächlich jedoch eine Herausforderung, denn trotz aller Umstrukturierungs- und Baumaßnahmen musste die hohe Leistungsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt werden. Wer schon einmal die Umstrukturierung eines Betriebs erlebt und mitgestaltet hat, weiß, wie wichtig sorgfältige Vorarbeit ist und wie gravierend die Veränderungen sein können. Aus diesem Grund legte CA Brill großen Wert auf eine gründliche Vorbereitungszeit und die intensive Einbeziehung der Mitarbeiter.</p>
<p>Weiterlesen in:  Technischer Handel, 8/2014</p>
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		<title>Mit Holzhackschnitzeln Produktionswärme erzeugen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 08:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über fünfzehn Jahren setzt die Pulverbeschichtung Schreiner GmbH &#38; Co.KG nachhaltige Technologien ein. Seit März heizt das Unternehmen mit einer Holzhackschnitzelheizung. Damit senkt es seinen Heizölverbrauch um 95% und entlastet die Umwelt um 3000 t CO2. „Nachhaltigkeit spielte bei uns schon frühzeitig eine große Rolle“, berichtet Harald Schreiner, Geschäftsführer der Pulverbeschichtung Schreiner GmbH (PBS). 1989 gegründet<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3217">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit über fünfzehn Jahren setzt die Pulverbeschichtung Schreiner GmbH &amp; Co.KG nachhaltige Technologien ein. Seit März heizt das Unternehmen mit einer Holzhackschnitzelheizung. Damit senkt es seinen Heizölverbrauch um 95% und entlastet die Umwelt um 3000 t CO<sub>2</sub>.</strong></p>
<div id="attachment_3218" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Anlage-PBS.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-3218" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Anlage-PBS-300x172.jpg" alt="Über eine Rampe werden die Holzhackschnitzel in den Feuerraum transportiert und verbrennen dort bei einer Temperatur zwischen 800 und 900 °C. © PBS" width="300" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Über eine Rampe werden die Holzhackschnitzel in den Feuerraum transportiert und verbrennen dort bei einer Temperatur zwischen 800 und 900 °C.<br />© PBS</p></div>
<p>„Nachhaltigkeit spielte bei uns schon frühzeitig eine große Rolle“, berichtet Harald Schreiner, Geschäftsführer der Pulverbeschichtung Schreiner GmbH (PBS). 1989 gegründet hat das Unternehmen bereits 1996 mit der Nutzung von Regenwasser begonnen. 2001 folgte die chromfreie Vorbehandlung, 2005 die abwasserfreie Vorbehandlung über Vakuumdestillation und in den Jahren 2008, 2009 und 2010 die schrittweise Installation von Photovoltaik-Elementen zur Erzeugung eigenen Stroms. Zu dem ohnehin schon stark ausgeprägten Bestreben, umweltschonend zu produzieren, gesellten sich stetig steigende Energiepreise. Weil hier kein Ende abzusehen ist, fasste PBS 2012 schließlich den Entschluss, von Öl unabhängig zu werden und die Erzeugung der Produktionswärme auf nachwachsende Rohstoffe umzustellen.</p>
<p>Am Anfang der Überlegungen standen zwei mit Hackschnitzel beheizte Anlagenkonzepte: eine Thermoöl-Anlage und eine Dampf-Heizanlage. Zu den entscheidenden Kriterien für die Beheizung mit Dampf zählten die niedrigeren Investitionskosten, der niedrigere Strombedarf und auch die niedrigeren Betriebskosten, denn Thermoöl ist teuer und muss zudem regelmäßig ausgetauscht werden. Die Basis für die Auslegung bildete die Erfassung der Öl- und Wärmeverbräuche, die PBS bereits im September 2011 installiert hatte. Grenzen setzte die Bundesimmissionschutzverordnung (BImSchV), denn sie stellt für Anlagen über 2,5 MW erhöhte Anforderungen. Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung für eine Holzhackschnitzelheizanlage mit einer Feuerungsleistung bis zu 2,49 MW. 2013 wurden die Lagerhalle und das Kesselhaus errichtet und nach einer Bauzeit von 15 Monaten erfolgte bereits 2014 die Inbetriebnahme der Anlage. „Am 22. März 2014 haben wir das 1. Feuer im Ofen entzündet“, erinnert sich Harald Schreiner.</p>
<p>Erschienen in &#8220;besser lackieren.&#8221; 12/2014<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/08/bl_pbs.pdf" target="_blank">PDF-Download</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachhaltigkeit erfordert langfristiges Denken</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 17:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachhaltigkeit spielt in der Wirtschaft eine zunehmend größere Rolle. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Unternehmensgruppe Piepenbrock Ende März das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum. „Nachhaltigkeit geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Arnulf Piepenbrock das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum, zu dem der Gebäudedienstleister Ende März dieses Jahres Vertreter unterschiedlichster Wirtschaftsbranchen und Verbände in den firmeneigenen Forst bei<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3203">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachhaltigkeit spielt in der Wirtschaft eine zunehmend größere Rolle. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Unternehmensgruppe Piepenbrock Ende März das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_3205" style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Piepenbrock-e1406828791248.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3205 size-full" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Piepenbrock-e1406829092193.jpg" alt="Nachhaltigkeit braucht Initiative: Veranstalter und Teilnehmer pflanzten seltene Obstbaumsorten © Piepenbrock" width="580" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltigkeit braucht Initiative: Veranstalter und Teilnehmer pflanzten seltene Obstbaumsorten<br /> © Piepenbrock</p></div>
<p>„Nachhaltigkeit geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Arnulf Piepenbrock das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum, zu dem der Gebäudedienstleister Ende März dieses Jahres Vertreter unterschiedlichster Wirtschaftsbranchen und Verbände in den firmeneigenen Forst bei Neuruppin eingeladen hatte. Bereits in den 1980er Jahren habe sich das Unternehmen für den Umweltschutz engagiert, wie der Geschäftsführende Gesellschafter weiter ausführte. „Aus diesen Anfängen haben wir unterschiedliche Maßnahmen entwickelt, zu denen u. a. die Baumpflanzaktionen hier in unserem Forst im zählen. Mit über 23.000 Bäumen, die wir auf der 2200 ha großen Waldfläche seit 2009 für und mit Neukunden gepflanzt haben, binden wir unsere Geschäftspartner aktiv in unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen mit ein.“</p>
<p>Ziel der 2-tägigen Veranstaltung war, mit den Teilnehmern über Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit und die konkrete Umsetzung im FM zu diskutieren. Erste Anregungen gab Prof. Michael J. Kolodziej, Leiter des Instituts für Nachhaltiges Wirtschaften der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, mit seinem Impuls-Vortrag „Wertschätzung ermöglicht Wertschöpfung“. Er machte klar, dass in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum möglich sei und forderte dazu auf, initiativ im Sinne der Nachhaltigkeit zu werden. Eine Gelegenheit dazu erhielten die Teilnehmer in drei parallelen Workshops.</p>
<p>Ferdinand Geckeler berichtete über „Nachhaltigkeit und Lieferantenmanagement“ bei der BMW Group und gab damit einen Einblick in die Anforderungen, die der Automobilhersteller an seine Zulieferer stellt. Bis zu zwei Jahre kann es dauern, bis ein Unternehmen den gesamten Prozess durchlaufen hat und zu den erstrangigen Lieferanten, den sog. TIER-1-Lieferanten, von BMW zählt. Das Verfahren beinhaltet Aspekte wie Identifizierung von Risiken, Selbstauskünfte des Unternehmen und Nachhaltigkeitsaudits. Rut Scheithauer, First Climate, informierte über „CO<sub>2</sub>-Bilanzierung und -Kompensation“ und die Hauptquellen des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes. Die Bilanzierung bietet das Potenzial, Wege und Möglichkeiten für eine Verringerung des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes zu entdecken. In diesem Zusammenhang wies der Geschäftsführende Gesellschafter Olaf Piepenbrock auf die Maßnahmen des Gebäudedienstleisters hin, den CO<sub>2-</sub>Ausstoß des Unternehmens zu reduzieren.</p>
<p>Die Piepenbrock-Mitarbeiter Mahmut Tümkaya und Horst Keen befassten sich in ihrem Workshop mit der „Gestaltung ressourcenschonender und nachhaltiger FM-Leistungen“. Sie erörterten mit den Teilnehmern, welche Kriterien und Messgrößen zu einer nachhaltigen FM-Leistung gehören und welche Ziele dabei gesetzt werden können. Es zeigte sich, dass es aufgrund der unterschiedlichen FM-Aufgaben für Nachhaltigkeit keine einheitliche Messgröße geben kann. Bei der Grünpflege stehen andere Werte zur Verfügung, als beim Catering oder bei der Gebäudereinigung. Einfacher gestaltet sich die Überprüfung der Zielerreichung. Hier zeigen Vergleiche mit älteren Daten, ob und was sich verändert hat.</p>
<p>In der Podiumsdiskussion am 2. Tag, an der auch der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Dr. Fritz Brickwedde, teilnahm, wurde deutlich, dass beim Thema Nachhaltigkeit der Fokus auf Shareholder Value und hohe Dividenden kurzsichtig ist. Nachhaltigkeit benötigt konstante Rahmenbedingungen und baut auf langfristigem Denken auf. Für die Umsetzung in die Praxis bietet sich die GEFMA-Richtlinie 160 „Nachhaltigkeit im Facility Management“ an, die anschließend von Prof. Dr. Andrea Pelzeter, Hochschule für Wirtschaft und Recht, vorgestellt wurde. Die Richtlinie legt ihren Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit von FM-Serviceprozessen und damit auf die Bewirtschaftung von Immobilien und Anlagen. Geplant sei, so Prof. Pelzeter weiter, zur Consens 2014 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), ein Zertifikat für nachhaltiges Facility Management vorzustellen und ab 2015 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin einen entsprechenden dualen Studiengang anzubieten.</p>
<p>Nachhaltigkeit braucht Initiative. Die zeigten die Teilnehmer nicht nur in den regen Diskussionen während sondern auch am Schluss der Veranstaltung: Nach einer Kremserfahrt griffen sie zu Spaten und Schaufel und pflanzten im Piepenbrocker Forst seltene Obstbaumsorten.</p>
<p>Erschienen in &#8220;Facility Management&#8221; 3/2014 und online auf <a href="http://www.facility-management.de/artikel/fm_Nachhaltigkeit_erfordert_langfristiges_Denken_2010032.html" target="_blank">www.facility-management.de</a></p>
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		<title>Mit Pulverbeschichtung die Qualität verbessern und Kapazitäten erhöhen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 11:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Zuge eines Werksneubaus hat Stadler Anlagenbau eine vollautomatische Pulverbeschichtung installiert. Die damit erfolgte Umstellung von Nasslackierung auf Pulverbeschichtung erforderte eine Umstellung des gesamten Konstruktions- und Produktionsprozesses. „Ursprünglich wollten wir wie bisher mit Nasslack beschichten, doch dann haben uns die Vorteile des Pulverbeschichtens überzeugt“, erklärt Bruno Stützle, Leiter der Fertigung der Stadler Anlagenbau GmbH im<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3191">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3193" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/Stadler-3.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3193" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/Stadler-3-286x300.jpg" alt="" width="180" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Die Pulverkabine ist im Einlauf mit einem Arbeitsplatz für die Handbeschichtung ausgestattet. Quelle: Redaktion</p></div>
<p><strong>Im Zuge eines Werksneubaus hat Stadler Anlagenbau eine vollautomatische Pulverbeschichtung installiert. Die damit erfolgte Umstellung von Nasslackierung auf Pulverbeschichtung erforderte eine Umstellung des gesamten Konstruktions- und Produktionsprozesses.</strong></p>
<p>„Ursprünglich wollten wir wie bisher mit Nasslack beschichten, doch dann haben uns die Vorteile des Pulverbeschichtens überzeugt“, erklärt Bruno Stützle, Leiter der Fertigung der Stadler Anlagenbau GmbH im baden-württembergischen Altshausen. Das 1791 als Dorfschmiede gegründete Unternehmen ist weltweit agierender Spezialanbieter von Sortier- und Aufbereitungsanlagen für die Entsorgungsindustrie. Weil es in den letzten Jahren rasant gewachsen ist, fiel die Entscheidung, in Sichtnähe zum bestehenden Werk einen Neubau mit 3750 m² Produktionsfläche, 2800 m² Logistik und Versandflächen sowie etwa 850 m² Büro- und Sozialflächen zu errichten. Herzstück des Neubaus ist die vollautomatische Vorbehandlungs- und Pulverlackieranlage, deren Einsatz eine Umstellung des Konstruktions- und Produktionsprozesses erforderte. „Mit der Nasslackierung bildeten die Ausmaße von Transportcontainern die Höchstgrenze für die Größe der Werkstücke. Für die Pulverlackierung mussten wir ihre Abmessungen von 13500 x 3000 x 3000 mm auf 6000 x 800 x 2570 mm (Länge xBreite x Höhe) reduzieren“, berichtet Bruno Stützle. Trotz dieses nicht unerheblichen Einflusses auf den gesamten Produktionsprozess erfolgte die Umstellung auf Pulver? Bruno Stützle nickt: „Ein großer Vorteil ist, dass wir die Werkstücke jetzt direkt nach der Beschichtung weiterverarbeiten können. Vorher hatten wir wegen der Lufttrocknung lange Wartezeiten.“</p>
<p>Erschienen in: &#8220;besser lackieren.&#8221; 11/2014<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/bl-11-stadler.pdf" target="_blank">PDF-Download</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: „Ideal wäre eine Politik, die langfristig denkt und plant“</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2014 08:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn Jahre lang hat Walter Rasch als Präsident die Geschicke des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. gelenkt. Im Mai 2014 übergibt er Andreas Ibel den Staffelstab und damit die Leitung des Verbandes. Jola Horschig, Redakteurin des BundesBauBlattes, sprach mit beiden über vergangene, aktuelle und künftige Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft. Herr Rasch, im<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3108">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zehn Jahre lang hat Walter Rasch als Präsident die Geschicke des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. gelenkt. Im Mai 2014 übergibt er Andreas Ibel den Staffelstab und damit die Leitung des Verbandes. Jola Horschig, Redakteurin des BundesBauBlattes, sprach mit beiden über vergangene, aktuelle und künftige Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft.</strong></p>
<h5>Herr Rasch, im Jahr 2004 haben Sie das Amt des Präsidenten des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) übernommen. Welche Rahmenbedingungen bestimmten damals die Wohnungswirtschaft?</h5>
<div id="attachment_3113" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/W_Rasch.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3113" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/W_Rasch-200x300.jpg" alt="W_Rasch" width="120" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Walter Rasch: „Wir müssen sehen, dass wir die Kosten senken und einen Anreiz schaffen, verbilligten, wirtschaftlich sinnvollen Wohnraum zu erstellen.“ © BFW</p></div>
<p><b>Walter Rasch</b>: Es war abzusehen, dass die Eigenheimzulage, mit der die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum gefördert wurde, auslaufen würde. Zum 1. Januar 2006 wurde eine der größten staatlichen Subventionen eingestellt, weil die Politik davon ausging, wir hätten einen gesättigten Wohnungsmarkt und eine schrumpfende Bevölkerung und somit keine Probleme mehr im Wohnungsbau. Das war eine falsche Entscheidung, denn die Realität sah anders aus. Bereits 2010 zeigte eine Studie der Prognos AG, dass der Wohnungsneubau nicht ausreichte, um den Ersatzbedarf zu befriedigen, geschweige denn den Neubaubedarf für energetisch nicht sanierbare Objekte zu decken. Auch ein möglicher Wachstumsbedarf war überhaupt nicht eingerechnet.</p>
<p>Wir machten die Politik auf den steigenden Bedarf in den Städten aufmerksam und darauf, dass die Quartiere in den neuen Bundesländern und auf dem Land schrumpfen würden. Doch die Politik hat uns nicht geglaubt. Dann überlagerten die energetische Diskussion und Themen wie die Sanierung der Gebäude und die KfW-Programme den notwendigen Ersatzbedarf und die Gesamtversorgung trat in den Hintergrund.</p>
<h5>Herr Ibel, Sie werden der neue Präsident des BFW. Wie sieht die Situation jetzt aus?</h5>
<div id="attachment_3112" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/A_Ibel.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3112" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/A_Ibel-199x300.jpg" alt="A_Ibel" width="120" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Ibel: „Wir warten mit großem Interesse auf den Beitrag der Regierung für den Wohnungsneubau in Deutschland.“ © BFW</p></div>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Wir stehen derzeit vor anderen, aber nicht minder gewaltigen Herausforderungen. Die Diskussionen in Berlin erwecken den Eindruck, der Wohnungsbau, vor allem der Mietwohnungsbau, hätte überhaupt keine Bedeutung für die gesellschaftspolitische Entwicklung. Die Rahmenbedingungen, unter denen Wohnungsbau möglich ist, werden allerdings völlig verkannt. Es herrscht die Meinung, dass nur einige regulative Eingriffe in den Markt vorgenommen werden müssten, um die Grundprobleme zu lösen.</p>
<h5>Welche Grundprobleme meinen Sie konkret?</h5>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Wir haben aufgrund von staatlichen Eingriffen in den letzten Jahren nicht genügend Wohnungen gebaut. Die Politik hat permanent Vorschriften und  Anforderungen erhöht und damit für steigende Baukosten gesorgt. Die Realeinkommen haben sich aber kaum verändert. In der Praxis bedeutet das, dass die Wohnungswirtschaft zusätzlich zu ihrer ureigensten Aufgabe, Wohnraum zu schaffen auch noch die Folgen der Energiewende bezahlen soll. Es macht sich niemand Gedanken darüber, dass das auch Folgen für die Mieter hat. Es geht nicht, dass der Staat uns immer weitere Vorschriften macht und gleichzeitig erwartet, dass die Mietpreise so bleiben, wie sie sind.</p>
<h5>Was wären aus Sicht des BFW ideale Rahmenbedingungen?</h5>
<p><b>Andreas Ibel:</b> Wir müssen gemeinsam den echten Wohnungsbedarf ermitteln und darüber diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, damit die Baukosten nicht noch weiter steigen. Außerdem benötigen wir höhere Abschreibungsmöglichkeiten. Denn nur da­­durch werden die tatsächlichen Wertverluste adäquat kompensiert.</p>
<p><b>Walter Rasch:</b> Verzicht auf die Deckelung der Mieten, denn damit entsteht keine einzige zusätzliche Wohnung. Wir müssen sehen, dass wir die Kosten senken und einen Anreiz schaffen, verbilligten, wirtschaftlich sinnvollen Wohnraum zu erstellen. Wenn Verluste produziert werden, kann keiner bauen. Die Automobilindustrie baut ja auch keine Autos, die sie nicht verkaufen kann.</p>
<h5>Herr Rasch, was war für Sie die größte Herausforderung in Ihrer Amtszeit?</h5>
<p><b>Walter Rasch: </b>Zwei Dinge eigentlich. Die erste Herausforderung war die realistische Reaktivierung des Verbandes und die Stärkung der Landesverbände, um die Schlagkraft zu erhöhen und unsere Kompetenzen sichtbar zu machen. Das haben wir, glaube ich, geschafft. Unser Verband hat in den letzten zehn Jahren sehr viel Kompetenz dazu ge­­wonnen und sich auch neu aufgestellt, so dass wir heute ein fairer und natürlich interessensbezogener Berater der Politik sind.</p>
<p>Die zweite Herausforderung ist im Zusammenhang mit der Debatte über die Energiewende zu sehen. Es geht darum, bei dieser Energiewende mitzuwirken und sie vernünftig zu gestalten. Das ist bislang nicht optimal geglückt. Unter anderem deswegen, weil wir in der Bestandssanierung zu viel auf Leuchtturmprojekte gesetzt und die Bevölkerung zu wenig mitgenommen haben. Vor allem Privateigentümer stoßen mit der Finanzierung an ihre Grenzen. Bislang ist die Gewährung von Fördergeldern abhängig von der Erfüllung von Maximalstandards. Wir plädieren dafür, die Förderung umzustellen, in die Breite zu gehen. Jeder, der etwas tut, kriegt etwas. Wer mehr tut, kriegt mehr.</p>
<h5>Welches ist aus Sicht des BFW der größte Stolperstein, den die Politik der Wohnungswirtschaft in den Weg legen will?</h5>
<p><b>Walter Rasch: </b>Der größte ist ohne Zweifel die Mietpreisbremse, weil das ein Eingriff in den freien Markt ist und die Marktwirtschaft außer Kraft setzen soll. Wie dies sich tatsächlich auswirkt, können wir nicht sagen. Auf alle Fälle wird die Investitionsbereitschaft sinken. Geld ist scheu und seine langfristige Anlage ist ein besonders sensibles Thema.</p>
<h5>Welche Vorhaben der Bundesregierung begrüßt der BFW?</h5>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Im Koalitionsvertrag sind ja auch noch andere Punkte beschlossen worden. Dazu zählen neben der Mietpreisbremse Investitionsanreize und soziale Wohnungsbauprogramme. Das bedeutet, dass gerade die Bundesregierung für neue Fördermittel verantwortlich ist. Im Moment sieht es eher danach aus, dass nur gefordert wird, aber nicht gefördert. Wir warten mit großem Interesse auf den Beitrag der Regierung für den Wohnungsneubau in Deutschland.</p>
<p><b>Walter Rasch:</b> Die Zusammenführung der KfW-Programme für energetisches Sanieren und altersgerechtes Wohnen. Dafür haben wir jahrelang plädiert, denn wenn man schon umbaut, dann kann man doch idealerweise bauliche Maßnahmen oder Quartiersregelungen zu­­sammenführen. Das sind alles keine Vollkostenfinanzierungen, aber es sind Anreize. Ansonsten lässt uns der Bund jetzt sozusagen allein. Es heißt zwar, wir wollen ein Bündnis für das Wohnen schaffen. Doch da kann ich mich nur amüsieren. Vor Jahren haben wir zusammen mit dem Mieterbund, der IG Bau und weiteren Verbänden die Aktion „Impulse für den  Wohnungsbau“ gegründet und die Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau, Wohnungsneubau usw. definiert Der Bund bräuchte diese Überlegungen nur anzunehmen, dann hätten wir ein wunderbares Programm. Es liegt bereits alles auf dem Tisch.</p>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Wir alle müssen in den Mietwohnungsbau und in den Wohnungsbau investieren, weil sich unsere gesellschaftlichen und politischen Umstände verändert haben. Wir haben andere Arten von Haushalten, andere Arten von Energieversorgung, eine Art der Freizügigkeit, ein anderes Wohnverhalten in den Städten und auf dem Land. Wir von der Immobilienwirtschaft möchten auf all diese Veränderungen eingehen und den Menschen die Wohnungen anbieten, die zu ihren Lebensumständen passen. Aber die Politik muss uns in diesem Veränderungsprozess Rahmenbedingungen bieten, in denen wir handlungsfähig sind. Aber derzeit tut sie das nicht. Sie denkt kurzfristig und nur in Wahlperioden. Ideal wäre eine Politik, die – wie die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft – langfristig denkt und plant.</p>
<h5>Herr Rasch, was werden Sie ohne BFW-Präsidentschaft machen?</h5>
<p><b>Walter Rasch:</b> Das Leben etwas mehr genießen. Außerdem bin ich ja noch Unternehmer und habe noch weitere Ehrenämter. Zudem werde ich mich mit den Themen beschäftigen, mit denen ich mich bislang nicht beschäftigen konnte.</p>
<h5>Herr Ibel, was ist Ihr persönliches Ziel für Ihre Präsidentschaft?</h5>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Ich möchte die Themen, die Walter Rasch erfolgreich initiiert hat, weiter vorantreiben. Natürlich werde ich die politischen Diskussionen in Berlin immer aktuell verfolgen und mich als Stimme der Wohnungswirtschaft einmischen. Ein Augenmerk werde ich auch auf die Neuanwerbung von Mitgliedern legen. Das heißt, ich werde Menschen davon überzeugen, wie wichtig unser Verband als Interessenvertretung ist. Und ich werde auch dafür sorgen, dass regionale Eigenheiten der Wohnungsmärkte berücksichtigt werden. Schließlich kann man nicht alle Bundesländer über einen Kamm scheren. Und im Norden haben wir da in den letzten Jahren mit einem eigenen Bündnis für das Wohnen viele positive Erfahrungen gesammelt.</p>
<h5>Herr Rasch, Herr Ibel, ich danke Ihnen für das Gespräch.</h5>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 5/2014 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Ideal_waere_eine_Politik_die_langfristig_denkt_und_plant__1980038.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>Gläserne Redaktion auf der Paint Expo 2014</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 15:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 8. bis 11. April 2014 fand in Karlsruhe die 5. Paint Expo statt. Auch das Team von besser lackieren. war auf der Internationalen Leitmesse für industrielle Lackiertechnik vertreten und ließ sich von den Besuchern in der &#8220;Gläsernen Redaktion&#8221; bei der Produktion der Ausgabe 7 über die Schultern schauen. Meine Leistungen: Unterstützung der Gläsernen Redaktion durch<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3081">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 8. bis 11. April 2014 fand in Karlsruhe die 5. Paint Expo statt. Auch das Team von <b>besser lackieren.</b> war auf der Internationalen Leitmesse für industrielle Lackiertechnik vertreten und ließ sich von den Besuchern in der &#8220;Gläsernen Redaktion&#8221; bei der Produktion der Ausgabe 7 über die Schultern schauen.</p>
<p>Meine Leistungen: Unterstützung der Gläsernen Redaktion durch Recherche, Fotografie und Texterstellung vor Ort.</p>
<p>Ein Seite zum Download:  <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/04/PaintExpo_2014.pdf" target="_blank">besser lackieren. 7/2014</a></p>
<div id="attachment_3085" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/04/PantaTec-1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3085 size-medium" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/04/PantaTec-1-300x199.jpg" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Thorsten Evert, PantaTec, erklärt ein innovatives Verfahren zur Entfettung.</p></div>
<div id="attachment_3087" style="width: 142px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/04/PantaTec4.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3087" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/04/PantaTec4-199x300.jpg" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" width="132" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Vorratsbehälter und Dosiergerät</p></div>
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		<title>Mit neuer Anlage Durchsatz erhöhen und Energie sparen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2014 12:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Energie- und Pulververbrauch reduzieren, Flexibilität, Durchsatz und Oberflächenqualität erhöhen. So lauteten die Anforderungen, die die Broki Metallwaren GmbH &#38; Co. KG an die neue Pulveranlage stellte. Mit moderner Technik, einem BHKW und einer Photovoltaikanlage hat das Unternehmen die Stromkosten halbiert. &#8220;Unsere erste Anlage stammte aus dem Jahr 1987 und entsprach nicht mehr dem Stand der<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2916">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Energie- und Pulververbrauch reduzieren, Flexibilität, Durchsatz und Oberflächenqualität erhöhen. So lauteten die Anforderungen, die die Broki Metallwaren GmbH &amp; Co. KG an die neue Pulveranlage stellte. Mit moderner Technik, einem BHKW und einer Photovoltaikanlage hat das Unternehmen die Stromkosten halbiert.</strong></p>
<div id="attachment_2919" style="width: 169px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/Broki.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2919  " src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/Broki-199x300.jpg" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" width="159" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Die Pulverkabine besteht aus einer Handbeschichtungszone, einer vollautomatischen Kabine mit acht elektrostatischen Pistolen sowie einer zweiten Handbeschichtung.<br />Quelle: Redaktion</p></div>
<p>&#8220;Unsere erste Anlage stammte aus dem Jahr 1987 und entsprach nicht mehr dem Stand der Technik&#8221;, berichtet Wolfgang Kissmer, Geschäftsführender Gesellschafter der Broki Metallwaren GmbH &amp; Co. KG. Das Unternehmen stellt aus Stahl, Edelstahl und Aluminium hochwertige Möbel für den Laden- und den Objektbau her. Den Abschluss des Fertigungsprozesses bildet die Pulverbeschichtung. &#8220;Die maximal zu beschichtende Teilegröße stimmte nicht mehr mit unseren Produkten überein und wir waren auch hinsichtlich des Durchsatzes an unsere Grenzen gestoßen, obwohl wir in drei Schichten gearbeitet haben.&#8221; Einkaufsleiter Michael Fabian ergänzt: &#8220;Außerdem waren die Betriebskosten und der Pulverbrauch zu hoch.&#8221; Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung in eine neue Anlage zu investieren, mit deren Planung und Realisierung das Unternehmen die Firma Ideal-Line beauftragt hat. Die Beschichtung beginnt jetzt mit einer 3-stufigen Vorbehandlung, die folgende Prozessschritte beinhaltet: Entfetten und Nanokeramik (Beckenvolumen 6600 l), Spülen (Beckenvolumen 2600 l) und VE-Spüle (2600 l). &#8220;Wir setzen keine reine nanokeramische Vorbehandlung ein, weil wir einen Teil unserer Werkstücke mit Klarlack beschichten&#8221;, erklärt Ralf Berger, Abteilungsleiter Lackierung, &#8220;und ein rein nanokeramischer Korrosionsschutz die Oberflächen des Metalls verfärben würde.&#8221; Da Broki Metallwaren großen Wert auf eine schnelle und einfache Wartung der Vorbehandlung legte, sind die Kammern, die Reinigungssiebe sowie die Becken leicht zugänglich. Zur Herstellung des VE-Wassers ist die Anlage zudem mit einer Osmoseanlage ausgestattet.</p>
<p>Erschienen in: &#8220;besser lackieren.&#8221;, 5/2014<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/besser-lackieren_5-14.pdf" target="_blank">PDF-Download</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Freiburger Wege</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 21:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus. Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten.<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2778">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus.</strong></p>
<div id="attachment_2782" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2782 " alt="Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung Stadt Freiburg" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg-300x212.jpg" width="270" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung<br />Quelle: Stadt Freiburg</p></div>
<p>Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten. Es gibt zu wenig Wohnungen, obwohl „hier jährlich 500 bis 600 neue Wohneinheiten errichtet werden“, berichtet Ralf Klausmann, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau (FSB) GmbH.</p>
<p>Die Mieten sind hoch, bezahlbarer Wohnraum ist knapp und in der Innenstadt gibt es zu wenige Grundstücke. Weil die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen zu den Kernaufgaben eines kommunalen Wohnungsunternehmens zählt, hat die FSB zahlreiche Sanierungs- und Neubauvorhaben auf den Weg gebracht und ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt.</p>
<p>„Wir haben die Gesellschaft neu ausgerichtet, auf gesunde Füße gestellt und 900 Wohnungen gebaut. Diesen Weg werden wir weiter gehen und im Rahmen eines eigenen Wohnungsbau-Programms bis 2018 1000 neue Wohnungen errichten“, erklärt Klausmann. „Im Bestand werden wir etwas Neues ausprobieren.“ Damit gemeint ist die Gartenstadt Haslach. Sie wurde in den 1920-er Jahren gebaut und gilt als eine der am besten erhaltenen Gartenstädte Deutschlands. Zu ihren Kennzeichen gehören die fächerförmige Anordnung, tiefe Gärten für die Selbstversorgung der Bewohner und die Zeilenbauweise, die eine günstige Belichtung aller Wohnungen erlaubt. Errichtet wurden die Häuser einst von der Baugenossenschaft „Gartenvorstadt Haslach“. Heute gehören sie der FSB, der Stadt Freiburg, den Genossenschaften Bauverein und Heimbau sowie vielen Privaten.</p>
<h4>Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffzienz, Denkmalschutz“</h4>
<p>Die seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Siedlung liegt im Südwesten Freiburgs und besteht aus ca. 450 Häusern. Für ihre Mo­­dernisierung hat die Stadt Freiburg das Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffizienz, Denkmalschutz“ initiiert, das aus zwei Teilbereichen besteht: einer konkreten Handlungsempfehlung für die Sanierung und der mo­­dellhaften Sanierung eines Gebäudes. Bei letzterem arbeitet die Stadt mit der TU Darmstadt zusammen, die eine energetische Modernisierung ohne Dämmung vorsieht.</p>
<p>„Die EnEV baut strukturell auf der Minimierung von Energieverlusten auf“, erläutert Prof. Günter Pfeifer, TU Darmstadt, das alternative Konzept. „Das führt zu einer Strategie der Rundum-Dämmung und -Dichtung der Gebäude, die entweder außen oder auch auf der Innenseite vorgenommen wird.“ Im Rahmen des Modellvorhabens in Haslach wird die TU Darmstadt einen anderen Weg einschlagen und nach dem kybernetischen Prinzip planen. Ziel ist, möglichst viel Energie zu gewinnen.</p>
<p>Dieser Weg ist bislang wenig bekannt und er ist planungstechnisch wesentlich aufwändiger. Er benötigt eine exakte Berechnung der Energiegewinne, der Energiespeicherung und – zum Schutz vor sommerlicher Überhitzung – der Entladung der Energie. Fenster, Dächer und Wände müssen bei diesem Konzept so konstruiert werden, dass solare Gewinne direkt und mit wenig technischem Aufwand genutzt werden können. Zu den Vorteilen im Altbaubereich zählt der Verzicht auf Fassadendämmung, die im städtebaulichen Kontext historischer Fassaden ohnehin problematisch ist. Im Neubaubereich lassen sich nachhaltigere Konzepte mit einfacherer Technologie realisieren.</p>
<p>Die einzelnen Maßnahmen werden für jedes Gebäude individuell entwickelt und bestehen aus unterschiedlichen Komponenten. Dazu zählen beispielsweise</p>
<ul>
<li>Luftkollektoren im Dachfirst,</li>
<li>Einleitung und Verteilung der erwärmten Luft im Gebäude,</li>
<li>Rückführung der verbrauchten Luft über eine Wärmerückgewinnung in den Zwischenraum der zweischaligen Außenwände,</li>
<li>neue Fenster mit Isolierglas,</li>
<li>Verstärkung der Dachdämmung und</li>
<li>Dämmung des Kellers gegen das Erdgeschoss</li>
</ul>
<p>„Mit diesen Maßnahmen können wir Energiekennzahlen erreichen, die ca. 70 % unter der EnEV liegen und in die Nähe des Passivhausstandards kommen“, erklärt Prof. G. Pfeifer. Sie bieten sich deswegen für die Gartenstadt Haslach an, weil mit dem Verzicht auf eine Außendämmung das Erscheinungsbild der Häuser weitgehend erhalten bleibt.</p>
<p>Um die Kriterien des Denkmalschutzes zu erfüllen und die Häuser der Haslacher Gartenstadt dennoch an die heutigen Anforderungen an Wohnkomfort und Klimaschutz anzupassen, hat die Stadt Freiburg ein umfassendes Erhaltungs- und Entwicklungskonzept entwickelt. Niedergeschrieben und zusammengefasst ist es in der Handlungsempfehlung, einer so genannten Baufibel, die der Freiburger Architekt Bernd Birmes erstellt hat. Sie enthält zu fast allen Maßnahmen unterschiedliche Preiskategorien, damit die Eigentümer im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten agieren können. Bauliche Veränderungen müssen zwar auch künftig von den Denkmalschutzbehörden genehmigt werden, die Maßnahmenvorschläge aus der Baufibel sind jedoch mit der Denkmalpflege abgestimmt, so dass keine Einzelfallprüfungmehr erforderlich ist und dadurch die Genehmigung schneller erteilt werden kann. Wie der Umbau nach dem kybernetischen Prinzip aussehen könnte, werden die Bewohner der Gartenstadt Haslach bei dem Referenzgebäude sehen, das die FSB als Musterhaus zur Verfügung stellt und das derzeit umgebaut wird. „Der kybernetische Ansatz kann – zumindest in Teilen – einen guten Weg zur energetischen Modernisierung der Gartenstadt-Häuser aufzeigen“, so Klausmann. „Der Versuch ist auch wichtig, um das er­­haltenswerte Ensemble der Haslacher Gartenstadt zu schützen und Erkenntnisse für weitere anstehende Sanierungsprojekte der FSB zu gewinnen.“ Gefördert wird das Freiburger Modellvorhaben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung aus Bonn.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 12/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Freiburger_Wege_1853300.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Fertighauswelt Wuppertal &#8211; Smarte Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 16:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher. Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2730">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2732" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2732 " alt="Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann-300x205.jpg" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau<br />© BDF/Peter Sondermann</p></div>
<p><strong>Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher.</strong></p>
<p>Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch belächelt wurde, gehört heute zusammen mit seinen Cousinen und Cousins aus den anderen Autofamilien ganz selbstverständlich ins Straßenbild. Smart Meter heißen die Messsysteme, mit denen nach dem Willen der Europäischen Union bis 2020 mindestens 80% der Stromverbraucher ausgestattet werden sollen. Diese elektronischen Messeinrichtungen erfassen den Energieverbrauch nicht nur, sondern ermöglichen die Überprüfung von Energieverbrauch und -kosten. Und sie sind in der Lage sind, auch den Verbrauch von Wasser, Gas und Fernwärme zu messen. Darüber hinaus können mit den Messeinrichtungen gezielt Verbraucher (Waschmaschinen, Geschirrspüler) angesprochen werden, um diese in Betrieb zu setzen, wenn die Stromkosten besonders günstig sind.</p>
<p>Außerdem liefern sie den Smart Grids wichtige Daten für die Steuerung. Smart Grids wiederum sind intelligente Stromverteilungsnetze, die im Zusammenspiel mit den Energieerzeugern, Übertragungsnetzen und dem Verbraucher die Verteilung der Energie kommunizieren, lenken und sichern. Hintergrund dieser Entwicklung ist der Wandel auf dem Energieerzeugungssektor. Bislang produzier(t)en die Kraftwerke den Strom in Abhängigkeit des Verbrauchs. Mit regenerativen Energien, wie Wind- oder Sonnenkraft ist das nicht mehr möglich, weil der Wind nicht immer dann pustet, wenn Strom gebraucht wird. Hier sind neue Lösungen erforderlich.</p>
<p>Wie könnten sie aussehen? Lassen sich Smart Grids bzw. Bausteine für diese riesigen Stromverteilungsnetze auch lokal realisieren? Wenn ja, was ist dabei zu bedenken und was ist dafür notwendig? Mit diesen Fragen befasste sich der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter anderem bei der Planung für die Fertighauswelt Wuppertal und fasste den Entschluss, mit diesem Referenzprojekt Antworten zu finden. Aus diesem Grund ist die gesamte Musterhaus-Ausstellung, die am 14. September 2013 eröffnet wurde, zugleich als energieeffizientes Quartier angelegt.</p>
<div id="attachment_2734" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2734" alt="Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird © BDF" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird<br />© BDF</p></div>
<p>Das Ausstellungsgelände ist 18.000 m² groß und in 20 Grundstücksparzellen unterteilt, die zwischen 400 und 550 m² groß sind. Das ist ein realistischer Zuschnitt für ein stadtnahes Wohnquartier etwa im Ruhrgebiet. Bebaut sind die Grundstücke mit zurzeit 16 Einfamilienhäusern und dem Empfangsgebäude. Ein weiteres Haus wird in Kürze errichtet, zwei Grundstücke sind noch frei.</p>
<p>Allen Häusern gemeinsam sind das Baumaterial Holz und die industrielle Vorfertigung. Auch sind alle Häuser Plus-Energie-Häuser und alle produzieren selbst mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als für ihren Betrieb gebraucht wird. Das Besondere an dieser Ausstellung ist das Technikkonzept. Dessen Kern bilden die Vernetzung aller Häuser, das intelligente, also smarte Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher auf dem Ausstellungsgelände.</p>
<h4>Wie eine riesige Batterie</h4>
<p>Dorthin fließt der Überschuss an Strom, den die Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern tagsüber erzeugen. Dieser so genannte Redox-Flow-Speicher funktioniert wie eine riesige Batterie, die den Strom immer dann zur Verfügung stellt, wenn er gebraucht wird. Sensoren in allen Häusern messen ständig die Energieströme und regeln die Verteilung.</p>
<p>An die Ausstellung angedockt ist außerdem eine Tankstelle für E-Mobile, die in ihrer endgültigen Ausbaustufe zwei Elektroautos und sechs Pedelecs gleichzeitig laden kann. Rein rechnerisch reicht das Energieplus der Ausstellung aus, um 20 E-Mobile mit einer Jahresfahrleistung von knapp 10.000 km zu betreiben. Der BDF plant, die FertighausWelt in ein Forschungsprojekt einzubringen. Eine wissenschaftliche Begleitung durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik soll neue Aufschlüsse darüber geben, wie die umweltfreundlichen Wohnquartiere der Zukunft auch wirtschaftlich optimal betrieben werden können. Ziel ist ein intelligentes Lastmanagement, das Kommunen und Entwicklern innovative Wege für nachhaltige und smarte Siedlungsprojekte aufzeigt.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 11/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Smarte_Zukunft_1834672.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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