Schulbesuchshund: Den Umgang mit Hunden üben

In der Klasse 3d der Grundschule Pattensen hatten Peggy-Sue, meine altdeutsche Schäferhündin, und ich unseren ersten Auftritt als Schulbesuchshund-Team. Ziel eines solchen Besuches ist, mit den Kindern richtige Verhaltensweisen im Umgang mit Hunden einzuüben.

Klasse 3d der Grundschule in Pattensen © Jola Horschig

Klasse 3d der Grundschule in Pattensen
© Jola Horschig

Die Schülerinnen und Schüler waren mucksmäuschenstill, als wir in das Klassenzimmer kamen. Sie saßen im Stuhlkreis. Einige hatten sich auf die Tische zurückgezogen, die hinter den Stühlen standen. So waren sie auf Distanz zu dem großen Hund und trotzdem dabei.

Nach der Vorstellung erlebten die Kinder hautnah, dass Peggy-Sue Menschen und andere Hunde durch intensives Schnüffeln begrüßt. Die Schülerinnen und Schüler lernten, warum Hunde viel besser riechen können, als wir Menschen. Sie erfuhren, wie Hunde miteinander sprechen und woran wir Menschen erkennen können, wie es einem Hund geht und wann er seine Ruhe haben möchte. Peggy-Sue, so stellten die Kinder fest, lag entspannt und doch aufmerksam auf ihrer Decke.

Anschließend übten die Mädchen und Jungen, wie sie sich einem Hund richtig nähern: den Besitzer um Erlaubnis fragen, den Hund an der Hand schnuppern lassen, kontrollieren, ob der Hund überhaupt gestreichelt werden möchte und ihn erst dann anfassen. Und sie lernten, wie sie sich verhalten sollen, wenn ein fremder Hund auf sie zugelaufen kommt.

Viel zu schnell war die Schulstunde vorbei und die Kinder verabschiedeten sich mit einem Leckerchen und einem ausgiebigen Krauler von Peggy-Sue.

Es war eine erfolgreiche Premiere, denn die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3d waren sehr freundlich und aufmerksam.
Herzlichen Dank für die vielen Fragen und den behutsamen Umgang mit Peggy-Sue.