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	<title>Jola Horschig &#187; Energie</title>
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		<title>BBB-Exklusiv: Freiburger Wege</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 21:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus. Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten.<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2778">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus.</strong></p>
<div id="attachment_2782" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2782 " alt="Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung Stadt Freiburg" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg-300x212.jpg" width="270" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung<br />Quelle: Stadt Freiburg</p></div>
<p>Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten. Es gibt zu wenig Wohnungen, obwohl „hier jährlich 500 bis 600 neue Wohneinheiten errichtet werden“, berichtet Ralf Klausmann, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau (FSB) GmbH.</p>
<p>Die Mieten sind hoch, bezahlbarer Wohnraum ist knapp und in der Innenstadt gibt es zu wenige Grundstücke. Weil die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen zu den Kernaufgaben eines kommunalen Wohnungsunternehmens zählt, hat die FSB zahlreiche Sanierungs- und Neubauvorhaben auf den Weg gebracht und ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt.</p>
<p>„Wir haben die Gesellschaft neu ausgerichtet, auf gesunde Füße gestellt und 900 Wohnungen gebaut. Diesen Weg werden wir weiter gehen und im Rahmen eines eigenen Wohnungsbau-Programms bis 2018 1000 neue Wohnungen errichten“, erklärt Klausmann. „Im Bestand werden wir etwas Neues ausprobieren.“ Damit gemeint ist die Gartenstadt Haslach. Sie wurde in den 1920-er Jahren gebaut und gilt als eine der am besten erhaltenen Gartenstädte Deutschlands. Zu ihren Kennzeichen gehören die fächerförmige Anordnung, tiefe Gärten für die Selbstversorgung der Bewohner und die Zeilenbauweise, die eine günstige Belichtung aller Wohnungen erlaubt. Errichtet wurden die Häuser einst von der Baugenossenschaft „Gartenvorstadt Haslach“. Heute gehören sie der FSB, der Stadt Freiburg, den Genossenschaften Bauverein und Heimbau sowie vielen Privaten.</p>
<h4>Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffzienz, Denkmalschutz“</h4>
<p>Die seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Siedlung liegt im Südwesten Freiburgs und besteht aus ca. 450 Häusern. Für ihre Mo­­dernisierung hat die Stadt Freiburg das Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffizienz, Denkmalschutz“ initiiert, das aus zwei Teilbereichen besteht: einer konkreten Handlungsempfehlung für die Sanierung und der mo­­dellhaften Sanierung eines Gebäudes. Bei letzterem arbeitet die Stadt mit der TU Darmstadt zusammen, die eine energetische Modernisierung ohne Dämmung vorsieht.</p>
<p>„Die EnEV baut strukturell auf der Minimierung von Energieverlusten auf“, erläutert Prof. Günter Pfeifer, TU Darmstadt, das alternative Konzept. „Das führt zu einer Strategie der Rundum-Dämmung und -Dichtung der Gebäude, die entweder außen oder auch auf der Innenseite vorgenommen wird.“ Im Rahmen des Modellvorhabens in Haslach wird die TU Darmstadt einen anderen Weg einschlagen und nach dem kybernetischen Prinzip planen. Ziel ist, möglichst viel Energie zu gewinnen.</p>
<p>Dieser Weg ist bislang wenig bekannt und er ist planungstechnisch wesentlich aufwändiger. Er benötigt eine exakte Berechnung der Energiegewinne, der Energiespeicherung und – zum Schutz vor sommerlicher Überhitzung – der Entladung der Energie. Fenster, Dächer und Wände müssen bei diesem Konzept so konstruiert werden, dass solare Gewinne direkt und mit wenig technischem Aufwand genutzt werden können. Zu den Vorteilen im Altbaubereich zählt der Verzicht auf Fassadendämmung, die im städtebaulichen Kontext historischer Fassaden ohnehin problematisch ist. Im Neubaubereich lassen sich nachhaltigere Konzepte mit einfacherer Technologie realisieren.</p>
<p>Die einzelnen Maßnahmen werden für jedes Gebäude individuell entwickelt und bestehen aus unterschiedlichen Komponenten. Dazu zählen beispielsweise</p>
<ul>
<li>Luftkollektoren im Dachfirst,</li>
<li>Einleitung und Verteilung der erwärmten Luft im Gebäude,</li>
<li>Rückführung der verbrauchten Luft über eine Wärmerückgewinnung in den Zwischenraum der zweischaligen Außenwände,</li>
<li>neue Fenster mit Isolierglas,</li>
<li>Verstärkung der Dachdämmung und</li>
<li>Dämmung des Kellers gegen das Erdgeschoss</li>
</ul>
<p>„Mit diesen Maßnahmen können wir Energiekennzahlen erreichen, die ca. 70 % unter der EnEV liegen und in die Nähe des Passivhausstandards kommen“, erklärt Prof. G. Pfeifer. Sie bieten sich deswegen für die Gartenstadt Haslach an, weil mit dem Verzicht auf eine Außendämmung das Erscheinungsbild der Häuser weitgehend erhalten bleibt.</p>
<p>Um die Kriterien des Denkmalschutzes zu erfüllen und die Häuser der Haslacher Gartenstadt dennoch an die heutigen Anforderungen an Wohnkomfort und Klimaschutz anzupassen, hat die Stadt Freiburg ein umfassendes Erhaltungs- und Entwicklungskonzept entwickelt. Niedergeschrieben und zusammengefasst ist es in der Handlungsempfehlung, einer so genannten Baufibel, die der Freiburger Architekt Bernd Birmes erstellt hat. Sie enthält zu fast allen Maßnahmen unterschiedliche Preiskategorien, damit die Eigentümer im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten agieren können. Bauliche Veränderungen müssen zwar auch künftig von den Denkmalschutzbehörden genehmigt werden, die Maßnahmenvorschläge aus der Baufibel sind jedoch mit der Denkmalpflege abgestimmt, so dass keine Einzelfallprüfungmehr erforderlich ist und dadurch die Genehmigung schneller erteilt werden kann. Wie der Umbau nach dem kybernetischen Prinzip aussehen könnte, werden die Bewohner der Gartenstadt Haslach bei dem Referenzgebäude sehen, das die FSB als Musterhaus zur Verfügung stellt und das derzeit umgebaut wird. „Der kybernetische Ansatz kann – zumindest in Teilen – einen guten Weg zur energetischen Modernisierung der Gartenstadt-Häuser aufzeigen“, so Klausmann. „Der Versuch ist auch wichtig, um das er­­haltenswerte Ensemble der Haslacher Gartenstadt zu schützen und Erkenntnisse für weitere anstehende Sanierungsprojekte der FSB zu gewinnen.“ Gefördert wird das Freiburger Modellvorhaben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung aus Bonn.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 12/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Freiburger_Wege_1853300.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Fertighauswelt Wuppertal &#8211; Smarte Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 16:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher. Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2730">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2732" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2732 " alt="Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann-300x205.jpg" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau<br />© BDF/Peter Sondermann</p></div>
<p><strong>Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher.</strong></p>
<p>Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch belächelt wurde, gehört heute zusammen mit seinen Cousinen und Cousins aus den anderen Autofamilien ganz selbstverständlich ins Straßenbild. Smart Meter heißen die Messsysteme, mit denen nach dem Willen der Europäischen Union bis 2020 mindestens 80% der Stromverbraucher ausgestattet werden sollen. Diese elektronischen Messeinrichtungen erfassen den Energieverbrauch nicht nur, sondern ermöglichen die Überprüfung von Energieverbrauch und -kosten. Und sie sind in der Lage sind, auch den Verbrauch von Wasser, Gas und Fernwärme zu messen. Darüber hinaus können mit den Messeinrichtungen gezielt Verbraucher (Waschmaschinen, Geschirrspüler) angesprochen werden, um diese in Betrieb zu setzen, wenn die Stromkosten besonders günstig sind.</p>
<p>Außerdem liefern sie den Smart Grids wichtige Daten für die Steuerung. Smart Grids wiederum sind intelligente Stromverteilungsnetze, die im Zusammenspiel mit den Energieerzeugern, Übertragungsnetzen und dem Verbraucher die Verteilung der Energie kommunizieren, lenken und sichern. Hintergrund dieser Entwicklung ist der Wandel auf dem Energieerzeugungssektor. Bislang produzier(t)en die Kraftwerke den Strom in Abhängigkeit des Verbrauchs. Mit regenerativen Energien, wie Wind- oder Sonnenkraft ist das nicht mehr möglich, weil der Wind nicht immer dann pustet, wenn Strom gebraucht wird. Hier sind neue Lösungen erforderlich.</p>
<p>Wie könnten sie aussehen? Lassen sich Smart Grids bzw. Bausteine für diese riesigen Stromverteilungsnetze auch lokal realisieren? Wenn ja, was ist dabei zu bedenken und was ist dafür notwendig? Mit diesen Fragen befasste sich der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter anderem bei der Planung für die Fertighauswelt Wuppertal und fasste den Entschluss, mit diesem Referenzprojekt Antworten zu finden. Aus diesem Grund ist die gesamte Musterhaus-Ausstellung, die am 14. September 2013 eröffnet wurde, zugleich als energieeffizientes Quartier angelegt.</p>
<div id="attachment_2734" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2734" alt="Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird © BDF" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird<br />© BDF</p></div>
<p>Das Ausstellungsgelände ist 18.000 m² groß und in 20 Grundstücksparzellen unterteilt, die zwischen 400 und 550 m² groß sind. Das ist ein realistischer Zuschnitt für ein stadtnahes Wohnquartier etwa im Ruhrgebiet. Bebaut sind die Grundstücke mit zurzeit 16 Einfamilienhäusern und dem Empfangsgebäude. Ein weiteres Haus wird in Kürze errichtet, zwei Grundstücke sind noch frei.</p>
<p>Allen Häusern gemeinsam sind das Baumaterial Holz und die industrielle Vorfertigung. Auch sind alle Häuser Plus-Energie-Häuser und alle produzieren selbst mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als für ihren Betrieb gebraucht wird. Das Besondere an dieser Ausstellung ist das Technikkonzept. Dessen Kern bilden die Vernetzung aller Häuser, das intelligente, also smarte Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher auf dem Ausstellungsgelände.</p>
<h4>Wie eine riesige Batterie</h4>
<p>Dorthin fließt der Überschuss an Strom, den die Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern tagsüber erzeugen. Dieser so genannte Redox-Flow-Speicher funktioniert wie eine riesige Batterie, die den Strom immer dann zur Verfügung stellt, wenn er gebraucht wird. Sensoren in allen Häusern messen ständig die Energieströme und regeln die Verteilung.</p>
<p>An die Ausstellung angedockt ist außerdem eine Tankstelle für E-Mobile, die in ihrer endgültigen Ausbaustufe zwei Elektroautos und sechs Pedelecs gleichzeitig laden kann. Rein rechnerisch reicht das Energieplus der Ausstellung aus, um 20 E-Mobile mit einer Jahresfahrleistung von knapp 10.000 km zu betreiben. Der BDF plant, die FertighausWelt in ein Forschungsprojekt einzubringen. Eine wissenschaftliche Begleitung durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik soll neue Aufschlüsse darüber geben, wie die umweltfreundlichen Wohnquartiere der Zukunft auch wirtschaftlich optimal betrieben werden können. Ziel ist ein intelligentes Lastmanagement, das Kommunen und Entwicklern innovative Wege für nachhaltige und smarte Siedlungsprojekte aufzeigt.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 11/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Smarte_Zukunft_1834672.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Aktivhäuser sind die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 11:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wege des Wohnungsbaus im 21. Jahrhundert“ lautete der Titel eines Kongresses, der am 23./24. August im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg stattfand. Zu den Referenten zählte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig sprach mit ihm über das Wohnen, Bauen und Leben in der Stadt der Zukunft. Herr Bomba, wie<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2673">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2683" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/STS-Bomba.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2683 " alt="Staatssekretär Rainer Bomba: &quot;Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen.&quot; © BMVBS" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/STS-Bomba-222x300.jpg" width="200" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Staatssekretär Rainer Bomba: &#8220;Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen.&#8221;<br />© BMVBS</p></div>
<p><strong>„Wege des Wohnungsbaus im 21. Jahrhundert“ lautete der Titel eines Kongresses, der am 23./24. August im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg stattfand. Zu den Referenten zählte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig sprach mit ihm über das Wohnen, Bauen und Leben in der Stadt der Zukunft.</strong></p>
<h5>Herr Bomba, wie sehen Sie das Wohnen in der Stadt in Deutschland im internationalen Umfeld?</h5>
<p>Zahlreiche Gespräche, die ich mit Bürgermeistern und Städteplanern aus anderen Ländern geführt habe, machen immer wieder deutlich, dass unsere Städte im internationalen Vergleich einen sehr hohen Standard aufweisen – sowohl hinsichtlich der Wohnqualität als auch bei der Kombination von Wohnen und Verkehr.</p>
<p>Trotzdem müssen wir in den nächsten Jahren neue Wege gehen, sonst funktioniert das Zusammenspiel von Verkehr, Bauen und Wohnen nicht mehr. Der Wohlstand in vielen Teilen der Welt wird weiter wachsen und damit auch die Anzahl der Fahrzeuge. Städte wie Lima, Bogota, Sao Paulo ertrinken bereits jetzt im Verkehr. Das gilt es, für die Städte in Deutschland zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund müssen wir andere Strategien umsetzen: Strategien, die das Ziel haben, auf allen Ebenen die unterschiedlichen „städtischen Energien“ in Bündnissen für nachhaltige Stadtentwicklung zusammenzuführen.</p>
<h5>In vielen Gegenden Deutschlands zieht es die Menschen in die Stadt. Glauben Sie, dass dieser Trend anhalten wird?</h5>
<p>In den kommenden Jahren ja. Wir müssen hierbei vor allem zwei Aspekte berücksichtigen: Wir werden immer älter und – wie der letzte Mikrozensus gezeigt hat – wir werden weniger. Die Menschen ziehen in die Ballungszentren, weil sie dort die komplette Infrastruktur vorfinden. Sie haben dort die Versorgung, nicht nur was die Geschäfte angeht, sondern auch Apotheker und Ärzte sowie das soziokulturelle Angebot wie Kino und Theater.</p>
<p>Das heißt, wir müssen die ländlichen Räume stärken und dafür sorgen, dass die entsprechende Infrastruktur auch auf dem Land vorhanden ist. Wir tun dies bereits, beispielsweise durch die „Initiative Ländliche Infrastruktur“, das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ oder durch das Projekt Multiple Häuser, in dem öffentliche Gebäude flexibel für wohnortnahe Versorgungsleistungen genutzt werden.</p>
<h5>In welche Richtung wird sich das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Stadt entwickeln?</h5>
<p>Mittelfristig gesehen werden wir eine Renaissance der Stadt erleben. Die Städte werden sich stark verändern – sie werden grüner, ruhiger und sauberer. Unsere Erkenntnisse hinsichtlich Klimazonen, Kaltluftschneisen, neuer Baustoffe, Energiegewinnung, Einsatz von grüner, erneuerbarer Energie in der Eigenproduktion, um nur ein paar Aspekte zu nennen, werden uns ein ganz anderes Leben in der Stadt ermöglichen. Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Mit Fehlern meine ich beispielsweise die Ghettoisierung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mein Ziel ist, dieses Thema auf Grundlage unserer mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrungen aktiv anzugehen und Veränderungen zu bewirken.</p>
<p>Wir brauchen in der Stadt eine gute Durchmischung.</p>
<div id="attachment_2681" style="width: 283px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-Wilhelmsburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2681  " alt="IBA Hamburg: Die Backsteinsiedlung im südlichen Reiherstiegviertel wurde größtenteils in den 1930er Jahren erbaut. Vor dem Umbau war die Siedlung Heimat für 1700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern. Flankiert von einem umfangreichen Beteiligungsprozess entsteht bis Mitte 2014 das Weltquartier, ein Modellprojekt für interkulturelles Wohnen © IBA Hamburg GmbH/Martin Kunze" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-Wilhelmsburg-300x199.jpg" width="273" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">IBA Hamburg: Die Backsteinsiedlung im südlichen Reiherstiegviertel wurde größtenteils in den 1930er Jahren erbaut. Vor dem Umbau war die Siedlung Heimat für 1700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern. Flankiert von einem umfangreichen Beteiligungsprozess entsteht bis Mitte 2014 das Weltquartier, ein Modellprojekt für interkulturelles Wohnen<br />© IBA Hamburg GmbH/Martin Kunze</p></div>
<p>Möglich wird dies, indem wir uns bewusst um ganze Stadtteile kümmern, die Mittel und das Wissen von Bund, Ländern und Kommunen bündeln und gemeinsam daran arbeiten, Stadtteile aufzuwerten. Das bedeutet nicht nur baulich aufwerten. Dies betrifft die Infrastruktur, die Arbeitsplätze, die Geschäftswelt, die Wirtschaft, den Wohnungsbestand und auch den vermehrten Einsatz von Sozialarbeitern. Wir haben im letzten Jahr das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ neu ausgerichtet und auf 40 Mio. € aufgestockt. Meine Intention ist, diese Mittel in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Der Bedarf dafür ist da und steigt zunehmend an.</p>
<h5>Welchen Stellenwert messen Sie den unterschiedlichen Wohnkategorien bei?</h5>
<p>Es ist wichtig, dass wir beim Wohnen für den richtigen Mix sorgen. In den letzten Jahren wurden eine Vielzahl großer, teurer Wohnungen in guter Lage errichtet und Produktionsgebäude zu attraktiven Lofts umgebaut. Die Nachfrage dafür war und ist da. Wir müssen jedoch sehen, dass wir bezahlbare Wohnungen und bezahlbare große Wohnungen für Familien mit Kindern in ausreichender Anzahl haben.</p>
<p>Die sollen nicht in irgendwelchen Randlagen oder Satellitensiedlungen liegen. Wir brauchen auch hier eine Durchmischung und Quartiere, die Ghettoisierung verhindern und ein gemeinsames Miteinander fördern. Im Vordergrund stehen dabei entsprechende Maßnahmen für das Wohnumfeld, für die Infrastruktur und für die Qualität des Wohnens. Gerade in benachteiligten Stadtteilen ist es wichtig, für mehr Generationengerechtigkeit, Familienfreundlichkeit zu sorgen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern.</p>
<h5>Was für Gebäude brauchen wir in der Stadt der Zukunft?</h5>
<p>Unsere Wohnungen, unsere Gebäude werden sich elementar ändern. Aus dem eher passiven Haus – damit meine ich nicht das Passivhaus, sondern das Haus, in das wir viel Energie stecken und für das wir Materialien verwenden, die nicht recycelbar sind – werden aktive Häuser entstehen. Wohn- und Produktionsgebäude, die über erneuerbare Energien, sprich Photovoltaik und Oberflächen-Geothermie, ihre eigene Energie erzeugen. Die Windenergie, selbst kleinste Windströme, können wir bei höheren Häusern über Flachturbinen nutzen.</p>
<p>Wir werden die Energie, die wir nicht brauchen, speichern und der Elektromobilität zuführen. D.h. wir werden unsere Wohnhäuser und Produktionsstätten mit der Mobilität kombinieren. Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das Wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen. Das wird das Bauen und Wohnen der Zukunft sein.</p>
<div id="attachment_2680" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2680 " alt="IBA Hamburg: In Wilhelmsburg präsentiert die Bauausstellung neue Gebäudekonzepte wie Hybrid Houses, Water Houses und Smart Material Houses" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">IBA Hamburg: In Wilhelmsburg präsentiert die Bauausstellung neue Gebäudekonzepte wie Hybrid Houses, Water Houses und Smart Material Houses<br />© IBA Hamburg GmbH / Falcon Crest Air</p></div>
<p>Eine wichtige Rolle werden dabei die Verwendung neuester Materialien und neueste Erkenntnisse in der Gebäudetechnik spielen. In den letzten Jahren gab es bahnbrechende Entwicklungen. Das wird so weiter gehen. Der Begriff „Aktive Häuser“ umfasst jedoch noch mehr, „Design for all“ lautet das Stichwort. Wir haben gerade ein Forschungsvorhaben unterstützt, das vorsieht, Häuser mit wenigen Maßnahmen barrierearm umzubauen. Davon profitieren junge Familien mit kleinen Kindern genauso wie ältere Menschen. Wir sind ausgerichtet auf die Energie, auf die soziokulturellen Aspekte, auf die Ressourceneffizienz, auf die Wiederverwertung von Stoffen. Das Aktivhaus in Kombination mit der Elektromobilität wird das Bauen der Zukunft bestimmen. Unser Ziel ist, dies zu forcieren.</p>
<h5>Herr Bomba, herzlichen Dank für das Gespräch.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Jahresbilanz LichtAktiv Haus</h3>
<div id="attachment_2682" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/LichtAktivHaus.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2682 " alt="Staatssekretär Rainer Bomba und Velux-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/LichtAktivHaus-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Staatssekretär Rainer Bomba und Velux-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse bei der Besichtigung des LichtAktiv Hauses<br />© Velux</p></div>
<p>Die solarthermischen Erträge und die Gewinne aus der Photovoltaik liegen über den kalkulierten Werten. Der Heizwärmebedarf ist geringer als berechnet, obwohl die Innenraumtemperatur im Winter durchschnittlich 2,5 °C über den nach Norm kalkulierten Werten lag. Der Stromverbrauch für die Erzeugung der benötigten Heizenergie liegt über den theoretischen Berechnungen. Die Anlagentechnik muss optimiert werden. So lautet kurz und knapp zusammengefasst die 1-Jahresbilanz, die Velux für das LichtAktiv Haus in Hamburg zieht. Das Siedlungsgebäude, das in 1950er Jahren errichtet und im Rahmen der IBA Hamburg modernisiert wurde, ist auch offizielles Projekt der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es zeichnet sich durch ein innovatives Tageslicht- und Energiekonzept sowie eine moderne, offene Raumgestaltung aus. Eine Testfamilie stellt Gebäude und Konzept zwei Jahre auf die Probe. Das Experiment wird von mehreren Universitäten wissenschaftlich begleitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 10/2013 und online auf <a title="www.bundesbaublatt.de" href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Aktivhaeuser_sind_die_Zukunft_1817403.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>Von allen Seiten beleuchtet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 20:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wärmerückgewinnung &#38; Licht. Es gibt in punkto Ressourceneinsparung noch viel zu tun. Einblicke in die aktuelle technische Gebäudeausrüstung. „Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!“ Die Älteren unter Ihnen werden sich vermutlich noch an diesen Werbeslogan erinnern. Er stammt aus den 1970er-Jahren und wurde von dem Mineralölkonzern verwendet, der den Tiger in den Tank<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1684">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1849" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/waldmann-flur-e1369332962266.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-1849" alt="waldmann-flur" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/waldmann-flur-300x199.jpg" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">© Waldmann</p></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425">
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425"><strong>Wärmerückgewinnung &amp; Licht. Es gibt in punkto Ressourceneinsparung noch viel zu tun. Einblicke in die aktuelle technische Gebäudeausrüstung.</strong></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425">
<p>„Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!“ Die Älteren unter Ihnen werden sich vermutlich noch an diesen Werbeslogan erinnern. Er stammt aus den 1970er-Jahren und wurde von dem Mineralölkonzern verwendet, der den Tiger in den Tank packte. Auch heute, 40 Jahre später, gibt es in punkto Energieeinsparung noch immer viel zu tun. Insbesondere bei den 19 Millionen Bestandsgebäuden. Die Hülle eines Gebäudes hat maßgeblichen Einfluss auf Energiebedarf und -verluste. Sie sollte luftdicht sein, um beides so gering wie möglich zu halten. Und genau da liegt die Krux. Menschen und Innenräume brauchen Frischluft. Der Mensch zum Leben, die Innenräume, damit sich der Schimmelpilz nicht ansiedeln kann. Mit regelmäßigem Öffnen der Fenster kommt zwar frische Luft ins Gebäude, die kostbare Wärmeenergie geht jedoch verloren. Die technische Lösung sind mechanische Lüftungsgeräte – mit und ohne Wärmerückgewinnung –, mit denen „wir den Spagat zwischen Frischluftzufuhr und Energieeinsparung schaffen“, berichtet Andreas Lehmann von der Lunos Lüftungstechnik GmbH: „Es geht darum, die Wärme im Gebäude zu halten und nur die Luft auszutauschen.“ Das kann mit einem Wärmerückgewinnungssystem (WRG) am effektivsten sein. „Der Markt ist derzeit stark im Umbruch“, bestätigt Werner Zikeli von der Aermec GmbH. „Die Effizienz der WRG-Geräte ist stark verbessert worden. Ihre Wirkungsgrade wurden gesteigert von 50 Prozent vor ein paar Jahren auf bis zu 95 Prozent heute.“</p>
</div>
</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425">
<p>Weiterlesen (PDF-Download): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/immobilienwirtschaft-11-12.pdf" target="_blank">Von allen Seiten beleuchtet</a></p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_1" data-canvas-width="21.472533063888548">Erschienen in Immobilienwirtschaft,  11/2012</div>
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		<title>Chancen und Risiken eines unermesslichen Geschäftsfeldes</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Smart Metering. Es ist noch nicht alles smart, was da misst. Erwartet werden jedoch Studien zufolge jährliche Zuwachsraten bis zu 81 Prozent. Doch der deutsche Markt ist noch nicht so dynamisch. Allerdings scheinen die Tage des  Ferrariszählers gezählt. Auslöser ist die Europäische Union. Sie hat mit dem dritten EU-Binnenmarktpaket ihre Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, bis zum<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1591">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="495.976548114586"><strong><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/sek165557.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-medium wp-image-1845" alt="Smartmetering" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/sek165557-300x188.jpg" width="300" height="188" /></a>Smart Metering. Es ist noch nicht alles smart, was da misst. Erwartet werden jedoch Studien zufolge jährliche Zuwachsraten bis zu 81 Prozent. Doch der deutsche Markt ist noch nicht so dynamisch. Allerdings scheinen die Tage des  Ferrariszählers gezählt.</strong></p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522">Auslöser ist die Europäische Union. Sie hat mit dem dritten EU-Binnenmarktpaket ihre Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 mindestens 80 Prozent der Stromverbraucher mit intelligenten Messsystemen, den so genannten Smart Metern, auszustatten. Diese kommunikationsfähigen elektronischen Messeinrichtungen erfassen den Energieverbrauch nicht nur, sondern ermöglichen die kontinuierliche Überprüfung von Energieverbrauch und -kosten. Und da kann der technisch betagte Ferrariszähler nicht mithalten. Hinzu kommt, dass seine smarten Nachfolger in der Lage sind, auch den Verbrauch von Wasser, Gas und Fernwärme zu messen.</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522">Weiterlesen (PDF-Download des Artikels): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/08-10-fachartikel-smartmeter.pdf" target="_blank">Chancen und Risiken eines unermesslichen Geschäftsfeldes </a></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522">Erschienen in “Energyguide Real Estate 2012″, Haufe – Immobilien</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="119.36000355720522"></div>
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		<title>Wärmepumpen: Technologisch noch nicht ausgereizt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wärmepumpen. Diese Energiegewinnung hat sich weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche positive Beispiele für eine gelungene Anwendung. Potenziale gibt es aber immer noch. In den Jahren 2009 und 2010 war der Absatz der Wärmepumpen rückläufig, 2011 stieg er wieder an. 57.000 wurden nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. (BWP) in diesem Jahr verkauft . Das ist<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=914">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1846" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/stwbo-2105-foerderturm-zeche-robert-mueser_1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1846" alt="Mit dem Grubenwasser aus dem Schacht Arnold der Zeche Robert Müser beheizen die Stadtwerke Bochum eine Feuerwache und zwei Schulen. Foto: Stadtwerke Bochum GmbH" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/stwbo-2105-foerderturm-zeche-robert-mueser_1-203x300.jpg" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Grubenwasser aus dem Schacht Arnold der Zeche Robert Müser beheizen die Stadtwerke Bochum eine Feuerwache und zwei Schulen.<br />Foto: Stadtwerke Bochum GmbH</p></div>
<p><strong>Wärmepumpen. Diese Energiegewinnung hat sich weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche positive Beispiele für eine gelungene Anwendung. Potenziale gibt es aber immer noch.</strong></p>
<p>In den Jahren 2009 und 2010 war der Absatz der Wärmepumpen rückläufig, 2011 stieg er wieder an. 57.000 wurden nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. (BWP) in diesem Jahr verkauft . Das ist ein Zuwachs von 11,8 Prozent gegenüber 2010. Auch künftig rechnet der Verband mit steigenden Verkaufszahlen und geht in seiner aktuellen Branchenprognose von zwei Szenarien aus: Szenario 1 ist eher vorsichtig und konservativ, Szenario 2 schließt politische Maßnahmen ein und zeigt wesentlich optimistischere Entwicklungen auf.</p>
<p>Weiterlesen (PDF-Download des Artikels): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/IW07-0812_58-62_Special_Wärmepumpen.pdf" target="_blank">Wärmepumpen: Technologisch noch nicht ausgereizt</a></p>
<p>Erschienen in &#8220;Immobilienwirtschaft&#8221; 7-8/2012, S. 58</p>
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		<title>Bewegung in Sicht?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 16:05:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Contracting. Nach wie vor ist die Dienstleistung nicht eindeutig definiert. Für eine rentable Umsetzung des Wärme-Contractings in der Wohnungswirtschaft fehlen noch immer die gesetzlichen Rahmenbedingungen. „Wir werden Ihnen kostenlos eine Dampfmaschine überlassen. Wir werden diese installieren und für fünf Jahre den Kundendienst übernehmen. Wir garantieren Ihnen, dass die Kohle für die Maschine weniger kostet, als<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1602">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1848" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/waerme-1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1848" alt="© Sergej Toporkov – Fotolia" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/waerme-1-300x192.jpg" width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">© Sergej Toporkov – Fotolia</p></div>
<p><strong>Contracting. Nach wie vor ist die Dienstleistung nicht eindeutig definiert. Für eine rentable Umsetzung des Wärme-Contractings in der Wohnungswirtschaft fehlen noch immer die gesetzlichen Rahmenbedingungen.</strong></p>
<p>„Wir werden Ihnen kostenlos eine Dampfmaschine überlassen. Wir werden diese installieren und für fünf Jahre den Kundendienst übernehmen. Wir garantieren Ihnen, dass die Kohle für die Maschine weniger kostet, als Sie gegenwärtig an Futter für die Pferde aufwenden müssen, die die gleiche Arbeit tun. Und alles, was wir von Ihnen verlangen, ist, dass Sie uns ein Drittel des Geldes geben, das Sie sparen.“ Diese Worte werden dem Schotten James Watt zugesprochen. Sollte das stimmen und er ein Unternehmen gefunden haben, das auf seinen Vorschlag eingegangen ist, dann wäre der 1819 verstorbene Erfinder vermutlich der Vater des Contractings. In Deutschland gibt es das Contracting seit den 1980er-Jahren.</p>
<p>weiterlesen (PDF-Download des Artikels): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/IW0612_42-45_Waermecontracting_df.pdf" target="_blank">Bewegung in Sicht?</a></p>
<p>erschienen in &#8220;Immobilienwirtschaft&#8221; 6/2012, S.  42</p>
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		<title>Verabschiedung geglückt, Umsetzung steht noch bevor</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 20:01:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Energieeffizienz-Richtlinie in Kraft. Die EU-Gesetzgebung hat vielfältigenEinfluss auf die nationalen Immobilienwirtschaften. Ein erster Ausblick, was die deutschen Marktteilnehmer in den nächsten 18 Monaten leisten müssen. 20 – 20 – 20 bis 2020. So lauten nicht etwa die Traummaße eines neuen Modell-Typs. Nein, es sind die Zielmaße, die die Europäische Union (EU) im Bereich Energie und<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1656">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_18" data-canvas-width="534.7974862829209"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/550073_web_R_K_B_by_rudolf-ortner_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1826 alignleft" alt="energieeffizienzrichtlinie" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/550073_web_R_K_B_by_rudolf-ortner_pixelio.de_-300x201.jpg" width="300" height="201" /></a><strong>Energieeffizienz-Richtlinie in Kraft. Die EU-Gesetzgebung hat vielfältigenEinfluss auf die nationalen Immobilienwirtschaften. Ein erster Ausblick, was die deutschen Marktteilnehmer in den nächsten 18 Monaten leisten müssen.</strong></p>
</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_18" data-canvas-width="534.7974862829209"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_18" data-canvas-width="534.7974862829209">
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_17" data-canvas-width="173.68533769226073">20 – 20 – 20 bis 2020. So lauten nicht etwa die Traummaße eines neuen Modell-Typs. Nein, es sind die Zielmaße, die die Europäische Union (EU) im Bereich Energie und Klimaschutz erreichen will: Bis 2020, so haben die Mitgliedsländer beschlossen, sollen</div>
<ul>
<li>die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 20 Prozent gesenkt,</li>
<li>der Anteil der erneuerbaren Energienam Gesamtenergieverbrauch auf 20Prozent erhöht und</li>
<li>der Verbrauch von Primärenergie um 20 Prozent reduziert werden.</li>
</ul>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_17" data-canvas-width="197.69880496158598">Zur Senkung der Treibhausgasemissio­nen und Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien hat die EU unter anderem mit den beiden Richtlinienzum Emissionshandel und zur Förderung erneuerbarer Energien Rahmenbedingungen vorgegeben, die die Mitgliedsstaaten einhalten müssen, um die Ziele zu erreichen. In diesen beiden Bereichen befindet sich die EU auf einem guten Weg, so die Europäische Kommission, Generaldirektion Energie im Juni 2011. Anders sieht es bei der Reduktion der Primärenergie aus. Ohne weitere Maßnahmen würde der Verbrauch bis</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_17" data-canvas-width="206.78080518951415">2020 lediglich um zehn Prozent sinken und gleichzeitig die Abhängigkeit von Energieeinfuhren von 84 auf 94 Prozent steigen (Basisjahr 2009).</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_17" data-canvas-width="206.78080518951415">
<p>Weiterlesen (PDF-Download des Artikels): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/immobilienwirtschaft-1-13.pdf" target="_blank">Verabschiedung geglückt, Umsetzung steht noch bevor</a></p>
<p>Erschienen in &#8220;Immobilienwirtschaft&#8221; 1/2013</p>
</div>
</div>
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		<title>Beleuchtung – energieeffizient und zukunftsfähig</title>
		<link>http://www.jola-horschig.de/?p=988</link>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 11:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Energiepreise steigen. Es gibt keine Alternative zur Einsparung und zur intelligenten Nutzung von Energie. Der Kunstlichtbeleuchtung indes wird wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei hat sich in der Beleuchtungstechnik in Sachen Energieeffizienz in den letzten Jahren viel verbessert. Im Weißbuch „Energie intelligent erzeugen, verteilen und nutzen“ zeigt der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), dass<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=988">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1861" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/5_led_gr.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1861" alt="lightning" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/5_led_gr-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Osram</p></div>
<p><strong>Die Energiepreise steigen. Es gibt keine Alternative zur Einsparung und zur intelligenten Nutzung von Energie. Der Kunstlichtbeleuchtung indes wird wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei hat sich in der Beleuchtungstechnik in Sachen Energieeffizienz in den letzten Jahren viel verbessert.</strong></p>
<p>Im Weißbuch „Energie intelligent erzeugen, verteilen und nutzen“ zeigt der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), dass mehr als 75 Prozent der Bürobeleuchtung in kommunalen Gebäuden veraltet sind. Viel Sparpotenzial liegt nach Ansicht des ZVEI deshalb im Einsatz von Leuchtstofflampen mit elektronischen Vorschaltgeräten. Noch<br />
bessere Möglichkeiten bieten neue Anlagen, die auf Tageslicht und Anwesenheit direkt reagieren.</p>
<p>weiterlesen (Download des Artikels): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/05-07-fachartikel-lightning.pdf" target="_blank">Beleuchtung &#8211; energieeffizient und zukunftsfähig</a></p>
<p>Erschienen in “Energyguide Real Estate 2012&#8243;, Haufe &#8211; Immobilien</p>
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