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	<title>Jola Horschig &#187; Bauen</title>
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		<title>Meeresglitzern</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 15:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl kein Schiff, das so bekannt ist und die Emotionen der Menschen so berührt wie die 1912 gesunkene Titanic. 100 Jahre später eröffnete das „Titanic Belfast“ seine Tore: ein Erlebniszentrum, das die Geschichte des Luxusliners nacherzählt und den Besucher bereits von Weitem mit seiner außergewöhnlichen Fassade in Bann zieht. „She was allright when<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3250">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt wohl kein Schiff, das so bekannt ist und die Emotionen der Menschen so berührt wie die 1912 gesunkene Titanic. 100 Jahre später eröffnete das „Titanic Belfast“ seine Tore: ein Erlebniszentrum, das die Geschichte des Luxusliners nacherzählt und den Besucher bereits von Weitem mit seiner außergewöhnlichen Fassade in Bann zieht.</strong></p>
<div id="attachment_3252" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/IMG_5110-web.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3252" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/IMG_5110-web-203x300.jpg" alt="Titanic Belfast" width="169" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Titanic Belfast &#8211; Foto: Donald McCann/Novelis</p></div>
<p>„She was allright when she left“ (Sie war in Ordnung, als sie abfuhr), sagen die Belfaster und meinen damit die Titanic, die am 2. April 1912 den Hafen der nordirischen Stadt verließ und nach Southampton fuhr. Von dort startete der Luxusliner am 10. April 1912 zu seiner Jungfernfahrt, die nach der Kollision mit einem Eisberg in der Nacht vom 14./15. April 1912 jäh endete. Die auf ihren Schiffsbau stolzen Belfaster waren schockiert und traumatisiert, die Titanic-Katastrophe über Jahrzehnte ein Tabuthema. Doch als 1985 das Wrack entdeckt und 1997 die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet ein Welterfolg wurde, entwickelte sich in der Stadt das Bewusstsein, dass die Geschichte des Luxusliners auch einen positiven Einfluss auf Belfast haben könnte. Da sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch Katholiken und Protestanten erbittert mit Bomben und Brandanschlägen bekämpften, bildete eine friedliche Stadtentwicklung die Voraussetzung für weitere Überlegungen.</p>
<p>Am 10. April 1998 war es soweit: Mit der Unterzeichnung des Karfreitagsabkommens (Good Friday Agreement) wurde der Nordirlandkonflikt beendet und für Belfast war der Weg frei für die Rückbesinnung auf die traditionsreiche Ingenieurs- und Schiffsbaukunst. Die ehemaligen Docklands um die noch immer existierende Werft Harland &amp; Wolff wurden in Titantic Quarter umbenannt und städtebaulich entwickelt. Herzstück des Areals ist das Titanic Belfast, ein Erlebniszentrum, das die Geschichte des Luxusliners erzählt – von den Planungen über Bau, Inbetriebnahme und Untergang bis hin zur Entdeckung des Wracks. Das Ausstellungskonzept, das von Architekten, Museumspädagogen und Event-Spezialisten entwickelt wurde, spricht die Sinne der Besucher an und lässt sie die Geschichte des mächtigen Schiffes riechen, hören und fühlen – intensiv und pietätvoll. Den Abschluss bildet der Gang über einen Glasboden, unter dem sich hochauflösende Fotografien vom Wrack auf dem Meeresgrund befinden.</p>
<h5>Spektakuläres Gebäude</h5>
<div id="attachment_3251" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/1-web.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3251" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/1-web-300x200.jpg" alt="Titanic Belfast" width="295" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Das Erlebniszentrum steht mitten in den Docklands von Belfast, wo einst die Titanic auf der Werft von Harland &amp; Wolff gebaut wurde. Foto: Donald McCann/Novelis</p></div>
<p>So spektakulär wie die Geschichte des Luxusliners so spektakulär ist die Architektur des Titanic Belfast: Aus einem quadratischen, sechsgeschossigen Glasbaukörper (Eisberg) ragen vier bugförmige Gebäudespitzen empor. Das Zentrum verfügt über eine Ausstellungsfläche von 14.000 m² und wurde als Stahlbeton-Konstruktion realisiert. Die Außenhülle des 38,5 m hohen „Eisberges“ und der Bootsrümpfe besteht im Erdgeschoss aus einer thermisch getrennten Aluminium-Glas-Sonderkonstruktion. Bei den darüber liegenden Geschossen wurde die Glasfassade des Zentralgebäudes als Stahltragwerk mit Brandschutzanstrich und 2-facher Isolierverglasung ausgeführt.</p>
<p>Der – weithin sichtbare – Clou ist die Gestaltung der vier Bootsrümpfe, die sich über dem Erdgeschoss in einem Winkel von 72° erheben und mit einer Höhe von 28 m genauso hoch wie das Schiff vom Kiel bis zur Brücke sind. „Sie sollten so aussehen wie in der Sonne glitzernde Meeresoberflächen“, berichtet Anton Früh, Geschäftsführer der Metallbau Früh GmbH. Die Umsetzung erfolgte mit rund 3000 eloxierten Aluminiumpaneelen, die 2000 unterschiedliche Formen aufweisen und durch die diagonale Montage die bugartige Gebäudeform betonen. Die 3-D-Formen für die 4,5 m langen und 0,80 m breiten Paneele hat der Metallbauer zusammen mit dem Architekten entwickelt. „Wir haben uns bei der Konzeption an geschliffenen Diamanten orientiert, die Formen am PC entwickelt und sie computer-gesteuert dreidimensional umgesetzt.“ Zu den zahlreichen Herausforderungen zählten dabei die unterschiedlichen Höhen, die die in einem Winkel von bis zu 25° hervorstehenden Alu-Paneele durch die Umformung erhielten. „Das war wie ein Puzzle. Jedes Element musste trotz seiner individuellen Form auf allen vier Seiten in der richtigen Höhe an das jeweilige Nachbarblech anstoßen“, erinnert sich A. Früh. Die 3 mm starken, asymmetrisch geformten Paneele sind von Novelis hergestellt, in Deutschland und in Belfast geformt und vor der Montage in England eloxiert worden.</p>
<p>Die 6200 m² große Fassadenfläche der vier Rümpfe wurde als vorgehängte hinterlüftete Fassade ausgeführt und besitzt folgenden Aufbau (von innen nach außen): Trockenbaukleidung, Wärmedämmung, Stahltragwerk, Sandwichelemente mit Wärmedämmung, Unterkonstruktion aus Aluminium und Alu-Paneele.</p>
<h5>Publikumsmagnet</h5>
<p>Das Erlebniszentrum Titanic Belfast ist mit Gesamtbaukosten von über 100 Mio. £ das teuerste Tourismusprojekt von Nordirland. Es wurde nach einer Bauzeit von vier Jahren im März 2012 zum 100-jährigen Gedenktag der Katastrophe eröffnet und ist vom Start weg ein echter Publikumsmagnet. Für einen Besuch empfiehlt sich die frühzeitige Buchung von Tickets, denn das Zentrum hat – wie die Titanic selbst – nur eine begrenzte Aufnahmekapazität (<a title="www.titanicbelfast.com" href="http://www.titanicbelfast.com" target="_blank">www.titanicbelfast.com</a>). Ein spannendes Video über den Bau der Titanic und des Erlebniszentrums gibt es auf der Homepage des Entwurfsarchitekten (<a title="www.civicarts.com/titanic-signature-project.php" href="http://www.civicarts.com/titanic-signature-project.php" target="_blank">www.civicarts.com/titanic-signature-project.php</a>).</p>
<p>Jola Horschig, Springe</p>
<p>Erschienen in: <a title="Dachbaumagazin 12/2014" href="http://www.dachbaumagazin.de/594-cGFwZXJfcGF0aD0lMkYyMDE0JTJGMTIlMkY-~Magazin~Aktuelle_Ausgabe~e_paper.html#/1/" target="_blank">Dachbaumagazin 12/20214</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: „Ideal wäre eine Politik, die langfristig denkt und plant“</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2014 08:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn Jahre lang hat Walter Rasch als Präsident die Geschicke des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. gelenkt. Im Mai 2014 übergibt er Andreas Ibel den Staffelstab und damit die Leitung des Verbandes. Jola Horschig, Redakteurin des BundesBauBlattes, sprach mit beiden über vergangene, aktuelle und künftige Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft. Herr Rasch, im<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3108">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zehn Jahre lang hat Walter Rasch als Präsident die Geschicke des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. gelenkt. Im Mai 2014 übergibt er Andreas Ibel den Staffelstab und damit die Leitung des Verbandes. Jola Horschig, Redakteurin des BundesBauBlattes, sprach mit beiden über vergangene, aktuelle und künftige Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft.</strong></p>
<h5>Herr Rasch, im Jahr 2004 haben Sie das Amt des Präsidenten des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) übernommen. Welche Rahmenbedingungen bestimmten damals die Wohnungswirtschaft?</h5>
<div id="attachment_3113" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/W_Rasch.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3113" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/W_Rasch-200x300.jpg" alt="W_Rasch" width="120" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Walter Rasch: „Wir müssen sehen, dass wir die Kosten senken und einen Anreiz schaffen, verbilligten, wirtschaftlich sinnvollen Wohnraum zu erstellen.“ © BFW</p></div>
<p><b>Walter Rasch</b>: Es war abzusehen, dass die Eigenheimzulage, mit der die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum gefördert wurde, auslaufen würde. Zum 1. Januar 2006 wurde eine der größten staatlichen Subventionen eingestellt, weil die Politik davon ausging, wir hätten einen gesättigten Wohnungsmarkt und eine schrumpfende Bevölkerung und somit keine Probleme mehr im Wohnungsbau. Das war eine falsche Entscheidung, denn die Realität sah anders aus. Bereits 2010 zeigte eine Studie der Prognos AG, dass der Wohnungsneubau nicht ausreichte, um den Ersatzbedarf zu befriedigen, geschweige denn den Neubaubedarf für energetisch nicht sanierbare Objekte zu decken. Auch ein möglicher Wachstumsbedarf war überhaupt nicht eingerechnet.</p>
<p>Wir machten die Politik auf den steigenden Bedarf in den Städten aufmerksam und darauf, dass die Quartiere in den neuen Bundesländern und auf dem Land schrumpfen würden. Doch die Politik hat uns nicht geglaubt. Dann überlagerten die energetische Diskussion und Themen wie die Sanierung der Gebäude und die KfW-Programme den notwendigen Ersatzbedarf und die Gesamtversorgung trat in den Hintergrund.</p>
<h5>Herr Ibel, Sie werden der neue Präsident des BFW. Wie sieht die Situation jetzt aus?</h5>
<div id="attachment_3112" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/A_Ibel.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3112" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/05/A_Ibel-199x300.jpg" alt="A_Ibel" width="120" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Ibel: „Wir warten mit großem Interesse auf den Beitrag der Regierung für den Wohnungsneubau in Deutschland.“ © BFW</p></div>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Wir stehen derzeit vor anderen, aber nicht minder gewaltigen Herausforderungen. Die Diskussionen in Berlin erwecken den Eindruck, der Wohnungsbau, vor allem der Mietwohnungsbau, hätte überhaupt keine Bedeutung für die gesellschaftspolitische Entwicklung. Die Rahmenbedingungen, unter denen Wohnungsbau möglich ist, werden allerdings völlig verkannt. Es herrscht die Meinung, dass nur einige regulative Eingriffe in den Markt vorgenommen werden müssten, um die Grundprobleme zu lösen.</p>
<h5>Welche Grundprobleme meinen Sie konkret?</h5>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Wir haben aufgrund von staatlichen Eingriffen in den letzten Jahren nicht genügend Wohnungen gebaut. Die Politik hat permanent Vorschriften und  Anforderungen erhöht und damit für steigende Baukosten gesorgt. Die Realeinkommen haben sich aber kaum verändert. In der Praxis bedeutet das, dass die Wohnungswirtschaft zusätzlich zu ihrer ureigensten Aufgabe, Wohnraum zu schaffen auch noch die Folgen der Energiewende bezahlen soll. Es macht sich niemand Gedanken darüber, dass das auch Folgen für die Mieter hat. Es geht nicht, dass der Staat uns immer weitere Vorschriften macht und gleichzeitig erwartet, dass die Mietpreise so bleiben, wie sie sind.</p>
<h5>Was wären aus Sicht des BFW ideale Rahmenbedingungen?</h5>
<p><b>Andreas Ibel:</b> Wir müssen gemeinsam den echten Wohnungsbedarf ermitteln und darüber diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, damit die Baukosten nicht noch weiter steigen. Außerdem benötigen wir höhere Abschreibungsmöglichkeiten. Denn nur da­­durch werden die tatsächlichen Wertverluste adäquat kompensiert.</p>
<p><b>Walter Rasch:</b> Verzicht auf die Deckelung der Mieten, denn damit entsteht keine einzige zusätzliche Wohnung. Wir müssen sehen, dass wir die Kosten senken und einen Anreiz schaffen, verbilligten, wirtschaftlich sinnvollen Wohnraum zu erstellen. Wenn Verluste produziert werden, kann keiner bauen. Die Automobilindustrie baut ja auch keine Autos, die sie nicht verkaufen kann.</p>
<h5>Herr Rasch, was war für Sie die größte Herausforderung in Ihrer Amtszeit?</h5>
<p><b>Walter Rasch: </b>Zwei Dinge eigentlich. Die erste Herausforderung war die realistische Reaktivierung des Verbandes und die Stärkung der Landesverbände, um die Schlagkraft zu erhöhen und unsere Kompetenzen sichtbar zu machen. Das haben wir, glaube ich, geschafft. Unser Verband hat in den letzten zehn Jahren sehr viel Kompetenz dazu ge­­wonnen und sich auch neu aufgestellt, so dass wir heute ein fairer und natürlich interessensbezogener Berater der Politik sind.</p>
<p>Die zweite Herausforderung ist im Zusammenhang mit der Debatte über die Energiewende zu sehen. Es geht darum, bei dieser Energiewende mitzuwirken und sie vernünftig zu gestalten. Das ist bislang nicht optimal geglückt. Unter anderem deswegen, weil wir in der Bestandssanierung zu viel auf Leuchtturmprojekte gesetzt und die Bevölkerung zu wenig mitgenommen haben. Vor allem Privateigentümer stoßen mit der Finanzierung an ihre Grenzen. Bislang ist die Gewährung von Fördergeldern abhängig von der Erfüllung von Maximalstandards. Wir plädieren dafür, die Förderung umzustellen, in die Breite zu gehen. Jeder, der etwas tut, kriegt etwas. Wer mehr tut, kriegt mehr.</p>
<h5>Welches ist aus Sicht des BFW der größte Stolperstein, den die Politik der Wohnungswirtschaft in den Weg legen will?</h5>
<p><b>Walter Rasch: </b>Der größte ist ohne Zweifel die Mietpreisbremse, weil das ein Eingriff in den freien Markt ist und die Marktwirtschaft außer Kraft setzen soll. Wie dies sich tatsächlich auswirkt, können wir nicht sagen. Auf alle Fälle wird die Investitionsbereitschaft sinken. Geld ist scheu und seine langfristige Anlage ist ein besonders sensibles Thema.</p>
<h5>Welche Vorhaben der Bundesregierung begrüßt der BFW?</h5>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Im Koalitionsvertrag sind ja auch noch andere Punkte beschlossen worden. Dazu zählen neben der Mietpreisbremse Investitionsanreize und soziale Wohnungsbauprogramme. Das bedeutet, dass gerade die Bundesregierung für neue Fördermittel verantwortlich ist. Im Moment sieht es eher danach aus, dass nur gefordert wird, aber nicht gefördert. Wir warten mit großem Interesse auf den Beitrag der Regierung für den Wohnungsneubau in Deutschland.</p>
<p><b>Walter Rasch:</b> Die Zusammenführung der KfW-Programme für energetisches Sanieren und altersgerechtes Wohnen. Dafür haben wir jahrelang plädiert, denn wenn man schon umbaut, dann kann man doch idealerweise bauliche Maßnahmen oder Quartiersregelungen zu­­sammenführen. Das sind alles keine Vollkostenfinanzierungen, aber es sind Anreize. Ansonsten lässt uns der Bund jetzt sozusagen allein. Es heißt zwar, wir wollen ein Bündnis für das Wohnen schaffen. Doch da kann ich mich nur amüsieren. Vor Jahren haben wir zusammen mit dem Mieterbund, der IG Bau und weiteren Verbänden die Aktion „Impulse für den  Wohnungsbau“ gegründet und die Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau, Wohnungsneubau usw. definiert Der Bund bräuchte diese Überlegungen nur anzunehmen, dann hätten wir ein wunderbares Programm. Es liegt bereits alles auf dem Tisch.</p>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Wir alle müssen in den Mietwohnungsbau und in den Wohnungsbau investieren, weil sich unsere gesellschaftlichen und politischen Umstände verändert haben. Wir haben andere Arten von Haushalten, andere Arten von Energieversorgung, eine Art der Freizügigkeit, ein anderes Wohnverhalten in den Städten und auf dem Land. Wir von der Immobilienwirtschaft möchten auf all diese Veränderungen eingehen und den Menschen die Wohnungen anbieten, die zu ihren Lebensumständen passen. Aber die Politik muss uns in diesem Veränderungsprozess Rahmenbedingungen bieten, in denen wir handlungsfähig sind. Aber derzeit tut sie das nicht. Sie denkt kurzfristig und nur in Wahlperioden. Ideal wäre eine Politik, die – wie die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft – langfristig denkt und plant.</p>
<h5>Herr Rasch, was werden Sie ohne BFW-Präsidentschaft machen?</h5>
<p><b>Walter Rasch:</b> Das Leben etwas mehr genießen. Außerdem bin ich ja noch Unternehmer und habe noch weitere Ehrenämter. Zudem werde ich mich mit den Themen beschäftigen, mit denen ich mich bislang nicht beschäftigen konnte.</p>
<h5>Herr Ibel, was ist Ihr persönliches Ziel für Ihre Präsidentschaft?</h5>
<p><b>Andreas Ibel: </b>Ich möchte die Themen, die Walter Rasch erfolgreich initiiert hat, weiter vorantreiben. Natürlich werde ich die politischen Diskussionen in Berlin immer aktuell verfolgen und mich als Stimme der Wohnungswirtschaft einmischen. Ein Augenmerk werde ich auch auf die Neuanwerbung von Mitgliedern legen. Das heißt, ich werde Menschen davon überzeugen, wie wichtig unser Verband als Interessenvertretung ist. Und ich werde auch dafür sorgen, dass regionale Eigenheiten der Wohnungsmärkte berücksichtigt werden. Schließlich kann man nicht alle Bundesländer über einen Kamm scheren. Und im Norden haben wir da in den letzten Jahren mit einem eigenen Bündnis für das Wohnen viele positive Erfahrungen gesammelt.</p>
<h5>Herr Rasch, Herr Ibel, ich danke Ihnen für das Gespräch.</h5>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 5/2014 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Ideal_waere_eine_Politik_die_langfristig_denkt_und_plant__1980038.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Freiburger Wege</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 21:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus. Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten.<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2778">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus.</strong></p>
<div id="attachment_2782" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2782 " alt="Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung Stadt Freiburg" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg-300x212.jpg" width="270" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung<br />Quelle: Stadt Freiburg</p></div>
<p>Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten. Es gibt zu wenig Wohnungen, obwohl „hier jährlich 500 bis 600 neue Wohneinheiten errichtet werden“, berichtet Ralf Klausmann, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau (FSB) GmbH.</p>
<p>Die Mieten sind hoch, bezahlbarer Wohnraum ist knapp und in der Innenstadt gibt es zu wenige Grundstücke. Weil die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen zu den Kernaufgaben eines kommunalen Wohnungsunternehmens zählt, hat die FSB zahlreiche Sanierungs- und Neubauvorhaben auf den Weg gebracht und ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt.</p>
<p>„Wir haben die Gesellschaft neu ausgerichtet, auf gesunde Füße gestellt und 900 Wohnungen gebaut. Diesen Weg werden wir weiter gehen und im Rahmen eines eigenen Wohnungsbau-Programms bis 2018 1000 neue Wohnungen errichten“, erklärt Klausmann. „Im Bestand werden wir etwas Neues ausprobieren.“ Damit gemeint ist die Gartenstadt Haslach. Sie wurde in den 1920-er Jahren gebaut und gilt als eine der am besten erhaltenen Gartenstädte Deutschlands. Zu ihren Kennzeichen gehören die fächerförmige Anordnung, tiefe Gärten für die Selbstversorgung der Bewohner und die Zeilenbauweise, die eine günstige Belichtung aller Wohnungen erlaubt. Errichtet wurden die Häuser einst von der Baugenossenschaft „Gartenvorstadt Haslach“. Heute gehören sie der FSB, der Stadt Freiburg, den Genossenschaften Bauverein und Heimbau sowie vielen Privaten.</p>
<h4>Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffzienz, Denkmalschutz“</h4>
<p>Die seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Siedlung liegt im Südwesten Freiburgs und besteht aus ca. 450 Häusern. Für ihre Mo­­dernisierung hat die Stadt Freiburg das Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffizienz, Denkmalschutz“ initiiert, das aus zwei Teilbereichen besteht: einer konkreten Handlungsempfehlung für die Sanierung und der mo­­dellhaften Sanierung eines Gebäudes. Bei letzterem arbeitet die Stadt mit der TU Darmstadt zusammen, die eine energetische Modernisierung ohne Dämmung vorsieht.</p>
<p>„Die EnEV baut strukturell auf der Minimierung von Energieverlusten auf“, erläutert Prof. Günter Pfeifer, TU Darmstadt, das alternative Konzept. „Das führt zu einer Strategie der Rundum-Dämmung und -Dichtung der Gebäude, die entweder außen oder auch auf der Innenseite vorgenommen wird.“ Im Rahmen des Modellvorhabens in Haslach wird die TU Darmstadt einen anderen Weg einschlagen und nach dem kybernetischen Prinzip planen. Ziel ist, möglichst viel Energie zu gewinnen.</p>
<p>Dieser Weg ist bislang wenig bekannt und er ist planungstechnisch wesentlich aufwändiger. Er benötigt eine exakte Berechnung der Energiegewinne, der Energiespeicherung und – zum Schutz vor sommerlicher Überhitzung – der Entladung der Energie. Fenster, Dächer und Wände müssen bei diesem Konzept so konstruiert werden, dass solare Gewinne direkt und mit wenig technischem Aufwand genutzt werden können. Zu den Vorteilen im Altbaubereich zählt der Verzicht auf Fassadendämmung, die im städtebaulichen Kontext historischer Fassaden ohnehin problematisch ist. Im Neubaubereich lassen sich nachhaltigere Konzepte mit einfacherer Technologie realisieren.</p>
<p>Die einzelnen Maßnahmen werden für jedes Gebäude individuell entwickelt und bestehen aus unterschiedlichen Komponenten. Dazu zählen beispielsweise</p>
<ul>
<li>Luftkollektoren im Dachfirst,</li>
<li>Einleitung und Verteilung der erwärmten Luft im Gebäude,</li>
<li>Rückführung der verbrauchten Luft über eine Wärmerückgewinnung in den Zwischenraum der zweischaligen Außenwände,</li>
<li>neue Fenster mit Isolierglas,</li>
<li>Verstärkung der Dachdämmung und</li>
<li>Dämmung des Kellers gegen das Erdgeschoss</li>
</ul>
<p>„Mit diesen Maßnahmen können wir Energiekennzahlen erreichen, die ca. 70 % unter der EnEV liegen und in die Nähe des Passivhausstandards kommen“, erklärt Prof. G. Pfeifer. Sie bieten sich deswegen für die Gartenstadt Haslach an, weil mit dem Verzicht auf eine Außendämmung das Erscheinungsbild der Häuser weitgehend erhalten bleibt.</p>
<p>Um die Kriterien des Denkmalschutzes zu erfüllen und die Häuser der Haslacher Gartenstadt dennoch an die heutigen Anforderungen an Wohnkomfort und Klimaschutz anzupassen, hat die Stadt Freiburg ein umfassendes Erhaltungs- und Entwicklungskonzept entwickelt. Niedergeschrieben und zusammengefasst ist es in der Handlungsempfehlung, einer so genannten Baufibel, die der Freiburger Architekt Bernd Birmes erstellt hat. Sie enthält zu fast allen Maßnahmen unterschiedliche Preiskategorien, damit die Eigentümer im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten agieren können. Bauliche Veränderungen müssen zwar auch künftig von den Denkmalschutzbehörden genehmigt werden, die Maßnahmenvorschläge aus der Baufibel sind jedoch mit der Denkmalpflege abgestimmt, so dass keine Einzelfallprüfungmehr erforderlich ist und dadurch die Genehmigung schneller erteilt werden kann. Wie der Umbau nach dem kybernetischen Prinzip aussehen könnte, werden die Bewohner der Gartenstadt Haslach bei dem Referenzgebäude sehen, das die FSB als Musterhaus zur Verfügung stellt und das derzeit umgebaut wird. „Der kybernetische Ansatz kann – zumindest in Teilen – einen guten Weg zur energetischen Modernisierung der Gartenstadt-Häuser aufzeigen“, so Klausmann. „Der Versuch ist auch wichtig, um das er­­haltenswerte Ensemble der Haslacher Gartenstadt zu schützen und Erkenntnisse für weitere anstehende Sanierungsprojekte der FSB zu gewinnen.“ Gefördert wird das Freiburger Modellvorhaben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung aus Bonn.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 12/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Freiburger_Wege_1853300.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Fertighauswelt Wuppertal &#8211; Smarte Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 16:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher. Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2730">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2732" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2732 " alt="Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann-300x205.jpg" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau<br />© BDF/Peter Sondermann</p></div>
<p><strong>Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher.</strong></p>
<p>Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch belächelt wurde, gehört heute zusammen mit seinen Cousinen und Cousins aus den anderen Autofamilien ganz selbstverständlich ins Straßenbild. Smart Meter heißen die Messsysteme, mit denen nach dem Willen der Europäischen Union bis 2020 mindestens 80% der Stromverbraucher ausgestattet werden sollen. Diese elektronischen Messeinrichtungen erfassen den Energieverbrauch nicht nur, sondern ermöglichen die Überprüfung von Energieverbrauch und -kosten. Und sie sind in der Lage sind, auch den Verbrauch von Wasser, Gas und Fernwärme zu messen. Darüber hinaus können mit den Messeinrichtungen gezielt Verbraucher (Waschmaschinen, Geschirrspüler) angesprochen werden, um diese in Betrieb zu setzen, wenn die Stromkosten besonders günstig sind.</p>
<p>Außerdem liefern sie den Smart Grids wichtige Daten für die Steuerung. Smart Grids wiederum sind intelligente Stromverteilungsnetze, die im Zusammenspiel mit den Energieerzeugern, Übertragungsnetzen und dem Verbraucher die Verteilung der Energie kommunizieren, lenken und sichern. Hintergrund dieser Entwicklung ist der Wandel auf dem Energieerzeugungssektor. Bislang produzier(t)en die Kraftwerke den Strom in Abhängigkeit des Verbrauchs. Mit regenerativen Energien, wie Wind- oder Sonnenkraft ist das nicht mehr möglich, weil der Wind nicht immer dann pustet, wenn Strom gebraucht wird. Hier sind neue Lösungen erforderlich.</p>
<p>Wie könnten sie aussehen? Lassen sich Smart Grids bzw. Bausteine für diese riesigen Stromverteilungsnetze auch lokal realisieren? Wenn ja, was ist dabei zu bedenken und was ist dafür notwendig? Mit diesen Fragen befasste sich der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter anderem bei der Planung für die Fertighauswelt Wuppertal und fasste den Entschluss, mit diesem Referenzprojekt Antworten zu finden. Aus diesem Grund ist die gesamte Musterhaus-Ausstellung, die am 14. September 2013 eröffnet wurde, zugleich als energieeffizientes Quartier angelegt.</p>
<div id="attachment_2734" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2734" alt="Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird © BDF" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird<br />© BDF</p></div>
<p>Das Ausstellungsgelände ist 18.000 m² groß und in 20 Grundstücksparzellen unterteilt, die zwischen 400 und 550 m² groß sind. Das ist ein realistischer Zuschnitt für ein stadtnahes Wohnquartier etwa im Ruhrgebiet. Bebaut sind die Grundstücke mit zurzeit 16 Einfamilienhäusern und dem Empfangsgebäude. Ein weiteres Haus wird in Kürze errichtet, zwei Grundstücke sind noch frei.</p>
<p>Allen Häusern gemeinsam sind das Baumaterial Holz und die industrielle Vorfertigung. Auch sind alle Häuser Plus-Energie-Häuser und alle produzieren selbst mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als für ihren Betrieb gebraucht wird. Das Besondere an dieser Ausstellung ist das Technikkonzept. Dessen Kern bilden die Vernetzung aller Häuser, das intelligente, also smarte Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher auf dem Ausstellungsgelände.</p>
<h4>Wie eine riesige Batterie</h4>
<p>Dorthin fließt der Überschuss an Strom, den die Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern tagsüber erzeugen. Dieser so genannte Redox-Flow-Speicher funktioniert wie eine riesige Batterie, die den Strom immer dann zur Verfügung stellt, wenn er gebraucht wird. Sensoren in allen Häusern messen ständig die Energieströme und regeln die Verteilung.</p>
<p>An die Ausstellung angedockt ist außerdem eine Tankstelle für E-Mobile, die in ihrer endgültigen Ausbaustufe zwei Elektroautos und sechs Pedelecs gleichzeitig laden kann. Rein rechnerisch reicht das Energieplus der Ausstellung aus, um 20 E-Mobile mit einer Jahresfahrleistung von knapp 10.000 km zu betreiben. Der BDF plant, die FertighausWelt in ein Forschungsprojekt einzubringen. Eine wissenschaftliche Begleitung durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik soll neue Aufschlüsse darüber geben, wie die umweltfreundlichen Wohnquartiere der Zukunft auch wirtschaftlich optimal betrieben werden können. Ziel ist ein intelligentes Lastmanagement, das Kommunen und Entwicklern innovative Wege für nachhaltige und smarte Siedlungsprojekte aufzeigt.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 11/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Smarte_Zukunft_1834672.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Aktivhäuser sind die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 11:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wege des Wohnungsbaus im 21. Jahrhundert“ lautete der Titel eines Kongresses, der am 23./24. August im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg stattfand. Zu den Referenten zählte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig sprach mit ihm über das Wohnen, Bauen und Leben in der Stadt der Zukunft. Herr Bomba, wie<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2673">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2683" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/STS-Bomba.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2683 " alt="Staatssekretär Rainer Bomba: &quot;Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen.&quot; © BMVBS" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/STS-Bomba-222x300.jpg" width="200" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Staatssekretär Rainer Bomba: &#8220;Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen.&#8221;<br />© BMVBS</p></div>
<p><strong>„Wege des Wohnungsbaus im 21. Jahrhundert“ lautete der Titel eines Kongresses, der am 23./24. August im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg stattfand. Zu den Referenten zählte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig sprach mit ihm über das Wohnen, Bauen und Leben in der Stadt der Zukunft.</strong></p>
<h5>Herr Bomba, wie sehen Sie das Wohnen in der Stadt in Deutschland im internationalen Umfeld?</h5>
<p>Zahlreiche Gespräche, die ich mit Bürgermeistern und Städteplanern aus anderen Ländern geführt habe, machen immer wieder deutlich, dass unsere Städte im internationalen Vergleich einen sehr hohen Standard aufweisen – sowohl hinsichtlich der Wohnqualität als auch bei der Kombination von Wohnen und Verkehr.</p>
<p>Trotzdem müssen wir in den nächsten Jahren neue Wege gehen, sonst funktioniert das Zusammenspiel von Verkehr, Bauen und Wohnen nicht mehr. Der Wohlstand in vielen Teilen der Welt wird weiter wachsen und damit auch die Anzahl der Fahrzeuge. Städte wie Lima, Bogota, Sao Paulo ertrinken bereits jetzt im Verkehr. Das gilt es, für die Städte in Deutschland zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund müssen wir andere Strategien umsetzen: Strategien, die das Ziel haben, auf allen Ebenen die unterschiedlichen „städtischen Energien“ in Bündnissen für nachhaltige Stadtentwicklung zusammenzuführen.</p>
<h5>In vielen Gegenden Deutschlands zieht es die Menschen in die Stadt. Glauben Sie, dass dieser Trend anhalten wird?</h5>
<p>In den kommenden Jahren ja. Wir müssen hierbei vor allem zwei Aspekte berücksichtigen: Wir werden immer älter und – wie der letzte Mikrozensus gezeigt hat – wir werden weniger. Die Menschen ziehen in die Ballungszentren, weil sie dort die komplette Infrastruktur vorfinden. Sie haben dort die Versorgung, nicht nur was die Geschäfte angeht, sondern auch Apotheker und Ärzte sowie das soziokulturelle Angebot wie Kino und Theater.</p>
<p>Das heißt, wir müssen die ländlichen Räume stärken und dafür sorgen, dass die entsprechende Infrastruktur auch auf dem Land vorhanden ist. Wir tun dies bereits, beispielsweise durch die „Initiative Ländliche Infrastruktur“, das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ oder durch das Projekt Multiple Häuser, in dem öffentliche Gebäude flexibel für wohnortnahe Versorgungsleistungen genutzt werden.</p>
<h5>In welche Richtung wird sich das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Stadt entwickeln?</h5>
<p>Mittelfristig gesehen werden wir eine Renaissance der Stadt erleben. Die Städte werden sich stark verändern – sie werden grüner, ruhiger und sauberer. Unsere Erkenntnisse hinsichtlich Klimazonen, Kaltluftschneisen, neuer Baustoffe, Energiegewinnung, Einsatz von grüner, erneuerbarer Energie in der Eigenproduktion, um nur ein paar Aspekte zu nennen, werden uns ein ganz anderes Leben in der Stadt ermöglichen. Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Mit Fehlern meine ich beispielsweise die Ghettoisierung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mein Ziel ist, dieses Thema auf Grundlage unserer mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrungen aktiv anzugehen und Veränderungen zu bewirken.</p>
<p>Wir brauchen in der Stadt eine gute Durchmischung.</p>
<div id="attachment_2681" style="width: 283px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-Wilhelmsburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2681  " alt="IBA Hamburg: Die Backsteinsiedlung im südlichen Reiherstiegviertel wurde größtenteils in den 1930er Jahren erbaut. Vor dem Umbau war die Siedlung Heimat für 1700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern. Flankiert von einem umfangreichen Beteiligungsprozess entsteht bis Mitte 2014 das Weltquartier, ein Modellprojekt für interkulturelles Wohnen © IBA Hamburg GmbH/Martin Kunze" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-Wilhelmsburg-300x199.jpg" width="273" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">IBA Hamburg: Die Backsteinsiedlung im südlichen Reiherstiegviertel wurde größtenteils in den 1930er Jahren erbaut. Vor dem Umbau war die Siedlung Heimat für 1700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern. Flankiert von einem umfangreichen Beteiligungsprozess entsteht bis Mitte 2014 das Weltquartier, ein Modellprojekt für interkulturelles Wohnen<br />© IBA Hamburg GmbH/Martin Kunze</p></div>
<p>Möglich wird dies, indem wir uns bewusst um ganze Stadtteile kümmern, die Mittel und das Wissen von Bund, Ländern und Kommunen bündeln und gemeinsam daran arbeiten, Stadtteile aufzuwerten. Das bedeutet nicht nur baulich aufwerten. Dies betrifft die Infrastruktur, die Arbeitsplätze, die Geschäftswelt, die Wirtschaft, den Wohnungsbestand und auch den vermehrten Einsatz von Sozialarbeitern. Wir haben im letzten Jahr das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ neu ausgerichtet und auf 40 Mio. € aufgestockt. Meine Intention ist, diese Mittel in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Der Bedarf dafür ist da und steigt zunehmend an.</p>
<h5>Welchen Stellenwert messen Sie den unterschiedlichen Wohnkategorien bei?</h5>
<p>Es ist wichtig, dass wir beim Wohnen für den richtigen Mix sorgen. In den letzten Jahren wurden eine Vielzahl großer, teurer Wohnungen in guter Lage errichtet und Produktionsgebäude zu attraktiven Lofts umgebaut. Die Nachfrage dafür war und ist da. Wir müssen jedoch sehen, dass wir bezahlbare Wohnungen und bezahlbare große Wohnungen für Familien mit Kindern in ausreichender Anzahl haben.</p>
<p>Die sollen nicht in irgendwelchen Randlagen oder Satellitensiedlungen liegen. Wir brauchen auch hier eine Durchmischung und Quartiere, die Ghettoisierung verhindern und ein gemeinsames Miteinander fördern. Im Vordergrund stehen dabei entsprechende Maßnahmen für das Wohnumfeld, für die Infrastruktur und für die Qualität des Wohnens. Gerade in benachteiligten Stadtteilen ist es wichtig, für mehr Generationengerechtigkeit, Familienfreundlichkeit zu sorgen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern.</p>
<h5>Was für Gebäude brauchen wir in der Stadt der Zukunft?</h5>
<p>Unsere Wohnungen, unsere Gebäude werden sich elementar ändern. Aus dem eher passiven Haus – damit meine ich nicht das Passivhaus, sondern das Haus, in das wir viel Energie stecken und für das wir Materialien verwenden, die nicht recycelbar sind – werden aktive Häuser entstehen. Wohn- und Produktionsgebäude, die über erneuerbare Energien, sprich Photovoltaik und Oberflächen-Geothermie, ihre eigene Energie erzeugen. Die Windenergie, selbst kleinste Windströme, können wir bei höheren Häusern über Flachturbinen nutzen.</p>
<p>Wir werden die Energie, die wir nicht brauchen, speichern und der Elektromobilität zuführen. D.h. wir werden unsere Wohnhäuser und Produktionsstätten mit der Mobilität kombinieren. Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das Wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen. Das wird das Bauen und Wohnen der Zukunft sein.</p>
<div id="attachment_2680" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2680 " alt="IBA Hamburg: In Wilhelmsburg präsentiert die Bauausstellung neue Gebäudekonzepte wie Hybrid Houses, Water Houses und Smart Material Houses" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">IBA Hamburg: In Wilhelmsburg präsentiert die Bauausstellung neue Gebäudekonzepte wie Hybrid Houses, Water Houses und Smart Material Houses<br />© IBA Hamburg GmbH / Falcon Crest Air</p></div>
<p>Eine wichtige Rolle werden dabei die Verwendung neuester Materialien und neueste Erkenntnisse in der Gebäudetechnik spielen. In den letzten Jahren gab es bahnbrechende Entwicklungen. Das wird so weiter gehen. Der Begriff „Aktive Häuser“ umfasst jedoch noch mehr, „Design for all“ lautet das Stichwort. Wir haben gerade ein Forschungsvorhaben unterstützt, das vorsieht, Häuser mit wenigen Maßnahmen barrierearm umzubauen. Davon profitieren junge Familien mit kleinen Kindern genauso wie ältere Menschen. Wir sind ausgerichtet auf die Energie, auf die soziokulturellen Aspekte, auf die Ressourceneffizienz, auf die Wiederverwertung von Stoffen. Das Aktivhaus in Kombination mit der Elektromobilität wird das Bauen der Zukunft bestimmen. Unser Ziel ist, dies zu forcieren.</p>
<h5>Herr Bomba, herzlichen Dank für das Gespräch.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Jahresbilanz LichtAktiv Haus</h3>
<div id="attachment_2682" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/LichtAktivHaus.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2682 " alt="Staatssekretär Rainer Bomba und Velux-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/LichtAktivHaus-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Staatssekretär Rainer Bomba und Velux-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse bei der Besichtigung des LichtAktiv Hauses<br />© Velux</p></div>
<p>Die solarthermischen Erträge und die Gewinne aus der Photovoltaik liegen über den kalkulierten Werten. Der Heizwärmebedarf ist geringer als berechnet, obwohl die Innenraumtemperatur im Winter durchschnittlich 2,5 °C über den nach Norm kalkulierten Werten lag. Der Stromverbrauch für die Erzeugung der benötigten Heizenergie liegt über den theoretischen Berechnungen. Die Anlagentechnik muss optimiert werden. So lautet kurz und knapp zusammengefasst die 1-Jahresbilanz, die Velux für das LichtAktiv Haus in Hamburg zieht. Das Siedlungsgebäude, das in 1950er Jahren errichtet und im Rahmen der IBA Hamburg modernisiert wurde, ist auch offizielles Projekt der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es zeichnet sich durch ein innovatives Tageslicht- und Energiekonzept sowie eine moderne, offene Raumgestaltung aus. Eine Testfamilie stellt Gebäude und Konzept zwei Jahre auf die Probe. Das Experiment wird von mehreren Universitäten wissenschaftlich begleitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 10/2013 und online auf <a title="www.bundesbaublatt.de" href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Aktivhaeuser_sind_die_Zukunft_1817403.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>Kraftvolle Fassade</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 20:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines der fünf neuen Fußballstadien für die EM entstand in Lviv/Ukraine. Die Fassade der Arena, wo das deutsche Team am 9. Juni sein Auftaktspiel gegen Portugal gewann, ist mit Titanzink und Aluminium bekleidet. Drei Vorrundenspiele der Fußball-Europameisterschaft fanden im ukrainischen Lviv statt – in einem Stadion, das extra für dieses Turnier errichtet wurde. Das architektonische<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1664">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1853" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2274-020-A2-ROH.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1853" alt="Stadion Lviv" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2274-020-A2-ROH-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Rheinzink, Datteln</p></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_2" data-canvas-width="163.18401111602782">
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_10" data-canvas-width="144.76801294326785"><strong>Eines der fünf neuen Fußballstadien für die EM entstand in Lviv/Ukraine. Die Fassade der Arena, wo das deutsche Team am 9. Juni sein Auftaktspiel gegen Portugal gewann, ist mit Titanzink und Aluminium bekleidet.</strong></div>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_10" data-canvas-width="68.58240613174439">Drei Vorrundenspiele der Fußball-Europameisterschaft fanden im ukrainischen Lviv statt – in einem Stadion, das extra für dieses Turnier errichtet wurde. Das architektonische Highlight der Arena ist die Fassadengestaltung aus Titanzink. Sie soll das symbolisieren, was drinnen auf dem Rasen gefragt ist: Kraft, Dynamik und Schnelligkeit.</p>
<h4 dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_2" data-canvas-width="43.946000000000005">Anpfiff</h4>
<p>Am 8. Juni 2012 um 18:00 Uhr war es soweit: Der erste Pfiff der 14. Fußball-Europameisterschaft hallte über das Spielfeld und die Mannschaften von Polen und Griechenland eröffneten im Warschauer Nationalstadion den Reigen der insgesamt 31 Turnierspiele. Für Deutschland ging es einen Tag später los – in der Arena Lviv im ukrainischen Lviv (Lemberg). Knapp 35.000 Fans fasst das Stadion, das am 29. Oktober 2011 eingeweiht wurde. Entworfen hat es das Wiener Architekturbüro Atelier Wimmer ZT, das die Pläne in Zusammenarbeit mit dem einheimischen Partner-Projektteam „Arnika“ bei den ukrainischen Baubehörden einreichte.</p>
<p>Weiterlesen (PDF-Download): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/dbm-stadion-lviv.pdf" target="_blank">Kraftvolle Fassade</a></p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_1" data-canvas-width="21.472533063888548">Erschienen im Dachbaumagazin,  7-8/2012</div>
</div>
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		<title>Von allen Seiten beleuchtet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 20:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wärmerückgewinnung &#38; Licht. Es gibt in punkto Ressourceneinsparung noch viel zu tun. Einblicke in die aktuelle technische Gebäudeausrüstung. „Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!“ Die Älteren unter Ihnen werden sich vermutlich noch an diesen Werbeslogan erinnern. Er stammt aus den 1970er-Jahren und wurde von dem Mineralölkonzern verwendet, der den Tiger in den Tank<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1684">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1849" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/waldmann-flur-e1369332962266.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-1849" alt="waldmann-flur" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/waldmann-flur-300x199.jpg" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">© Waldmann</p></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425">
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425"><strong>Wärmerückgewinnung &amp; Licht. Es gibt in punkto Ressourceneinsparung noch viel zu tun. Einblicke in die aktuelle technische Gebäudeausrüstung.</strong></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425"></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425">
<p>„Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!“ Die Älteren unter Ihnen werden sich vermutlich noch an diesen Werbeslogan erinnern. Er stammt aus den 1970er-Jahren und wurde von dem Mineralölkonzern verwendet, der den Tiger in den Tank packte. Auch heute, 40 Jahre später, gibt es in punkto Energieeinsparung noch immer viel zu tun. Insbesondere bei den 19 Millionen Bestandsgebäuden. Die Hülle eines Gebäudes hat maßgeblichen Einfluss auf Energiebedarf und -verluste. Sie sollte luftdicht sein, um beides so gering wie möglich zu halten. Und genau da liegt die Krux. Menschen und Innenräume brauchen Frischluft. Der Mensch zum Leben, die Innenräume, damit sich der Schimmelpilz nicht ansiedeln kann. Mit regelmäßigem Öffnen der Fenster kommt zwar frische Luft ins Gebäude, die kostbare Wärmeenergie geht jedoch verloren. Die technische Lösung sind mechanische Lüftungsgeräte – mit und ohne Wärmerückgewinnung –, mit denen „wir den Spagat zwischen Frischluftzufuhr und Energieeinsparung schaffen“, berichtet Andreas Lehmann von der Lunos Lüftungstechnik GmbH: „Es geht darum, die Wärme im Gebäude zu halten und nur die Luft auszutauschen.“ Das kann mit einem Wärmerückgewinnungssystem (WRG) am effektivsten sein. „Der Markt ist derzeit stark im Umbruch“, bestätigt Werner Zikeli von der Aermec GmbH. „Die Effizienz der WRG-Geräte ist stark verbessert worden. Ihre Wirkungsgrade wurden gesteigert von 50 Prozent vor ein paar Jahren auf bis zu 95 Prozent heute.“</p>
</div>
</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_3" data-canvas-width="60.584668187141425">
<p>Weiterlesen (PDF-Download): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/immobilienwirtschaft-11-12.pdf" target="_blank">Von allen Seiten beleuchtet</a></p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p1_1" data-canvas-width="21.472533063888548">Erschienen in Immobilienwirtschaft,  11/2012</div>
</div>
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		<title>Verborgene Reize – Libeskind-Villa Datteln</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 22:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas Besseres kann einem Unternehmen nicht passieren: ein Gebäude, das auffällt und wie ein Magnet alle Blicke auf sich zieht. Das Empfangsgebäude der Rheinzink GmbH, genannt Libeskind Villa im nordrhein-westfälischen Datteln ist so ein Bauwerk. Der Entwurf stammt von Daniel Libeskind, der es ursprünglich als exklusives Wohnhaus geplant hat. Initator war die Berliner proportion GmbH,<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1726">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1824" style="width: 209px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2175-041-A4.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1824" alt="© Rheinzink, Datteln" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2175-041-A4-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Rheinzink, Datteln</p></div>
<p id="summary"><strong>Etwas Besseres kann einem Unternehmen nicht passieren: ein Gebäude, das auffällt und wie ein Magnet alle Blicke auf sich zieht.</strong></p>
<p>Das Empfangsgebäude der Rheinzink GmbH, genannt Libeskind Villa im nordrhein-westfälischen Datteln ist so ein Bauwerk. Der Entwurf stammt von Daniel Libeskind, der es ursprünglich als exklusives Wohnhaus geplant hat. Initator war die Berliner proportion GmbH, die mit international renommierten Architekten Wohnskulpturen planen und in limitierter Auflage an einzigartigen Plätzen auf der Erde errichten will.</p>
<h4>Auffälliger Kristall</h4>
<p>Die Vision, die Daniel Libeskind mit seinem Entwurf verfolgte, war ein Gebäude, das wie ein Kristall aus dem Boden wächst. Für die Umsetzung wählte er spitze und stumpfe Winkel, schräge und senkrechte Wänden und eine Beleuchtung, die das Gebäude von innen erstrahlen lässt.</p>
<p>Es fügte sich gut, dass der amerikanische Architekt ein Zinkfan ist, der Initator Interesse an einem gebauten Protoyp hatte und der Titanzinkhersteller ein Gebäude für Veranstaltungen und Ausstellungen benötigte. Eine weitere Gemeinsamkeit: Architekt und Bauherr wollten nachhaltig und wegweisend bauen.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://architektur.mapolismagazin.com/content/verborgene-reize-%E2%80%93-libeskind-villa-datteln" target="_blank">www.mapolis.de</a></p>
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		<title>Zick und zackig &#8211; Museum of Transport Glasgow</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 11:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 21. Juni 2011 ist es soweit: Im schottischen Glasgow öffnet das von Zaha Hadid entworfene Riverside Museum seine Türen für Besucher. Das neue Scotland’s Museum of Transport – das Schottische Verkehrsmuseum – ist auf dem Glasgower Stadtplan leicht zu finden. Es liegt genau da, wo der River Kelvin in den River Clyde fließt. Das<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=841">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p id="summary"><strong>Am 21. Juni 2011 ist es soweit: Im schottischen Glasgow öffnet das von Zaha Hadid entworfene Riverside Museum seine Türen für Besucher.</strong></p>
<p>Das neue Scotland’s Museum of Transport – das Schottische Verkehrsmuseum – ist auf dem Glasgower Stadtplan leicht zu finden. Es liegt genau da, wo der River Kelvin in den River Clyde fließt. Das <a href="http://www.glasgowlife.org.uk/museums/our-museums/riverside-museum/Pages/default.aspx" target="_blank">Riverside Museum</a> ersetzt das alte Verkehrsmuseum, das mit jährlich rund 500.000 Besuchern das am zweithäufigsten besuchte Verkehrsmuseum Großbritanniens war.</p>
<h4>Museumstunnel als Reiseroute</h4>
<p>44 Architekten hatten sich um den Auftrag beworben, darunter Daniel Libeskind, Foster &amp; Partners, Gareth Hoskins, Grimshaw Architects, Pringle Richards Sharratt, Will Alsop und Zaha Hadid Architects. Drei von ihnen schafften es in die Endrunde, die Zaha Hadid  für sich entscheiden konnte. Kennzeichen ihres Entwurfs ist die geschwungene Form, die an eine Vier-Finger-Malerei im Sand oder einen vom Wind drapierten Schal erinnert. Mit dieser Formgebung greift Zaha Hadid die Idee der Stadtväter auf, mit dem Neubau die im Norden liegende Stadt mit dem Hafen im Süden zu verbinden. Anfang (Haupteingang) und Ende (Café) des zinkbekleideten Riverside Museum bilden zwei überdimensionale verglaste Zick-Zacke. Dazwischen liegt ein Museumstunnel, der den Blick auf die Ausstellung lenkt und die Besucher quasi wie auf einer Reiseroute durch die Ausstellung führt.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://architektur.mapolismagazin.com/zaha-hadid-architects-riverside-museum-glasgow" target="_blank">www.mapolis.de</a></p>
<p>Wenn Sie dem Museum einen virtuellen Besuch abstatten wollen, dann klinken Sie hier:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/HJXEz2uqCuY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Wärmepumpen: Technologisch noch nicht ausgereizt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wärmepumpen. Diese Energiegewinnung hat sich weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche positive Beispiele für eine gelungene Anwendung. Potenziale gibt es aber immer noch. In den Jahren 2009 und 2010 war der Absatz der Wärmepumpen rückläufig, 2011 stieg er wieder an. 57.000 wurden nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. (BWP) in diesem Jahr verkauft . Das ist<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=914">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1846" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/stwbo-2105-foerderturm-zeche-robert-mueser_1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1846" alt="Mit dem Grubenwasser aus dem Schacht Arnold der Zeche Robert Müser beheizen die Stadtwerke Bochum eine Feuerwache und zwei Schulen. Foto: Stadtwerke Bochum GmbH" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/stwbo-2105-foerderturm-zeche-robert-mueser_1-203x300.jpg" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Grubenwasser aus dem Schacht Arnold der Zeche Robert Müser beheizen die Stadtwerke Bochum eine Feuerwache und zwei Schulen.<br />Foto: Stadtwerke Bochum GmbH</p></div>
<p><strong>Wärmepumpen. Diese Energiegewinnung hat sich weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche positive Beispiele für eine gelungene Anwendung. Potenziale gibt es aber immer noch.</strong></p>
<p>In den Jahren 2009 und 2010 war der Absatz der Wärmepumpen rückläufig, 2011 stieg er wieder an. 57.000 wurden nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. (BWP) in diesem Jahr verkauft . Das ist ein Zuwachs von 11,8 Prozent gegenüber 2010. Auch künftig rechnet der Verband mit steigenden Verkaufszahlen und geht in seiner aktuellen Branchenprognose von zwei Szenarien aus: Szenario 1 ist eher vorsichtig und konservativ, Szenario 2 schließt politische Maßnahmen ein und zeigt wesentlich optimistischere Entwicklungen auf.</p>
<p>Weiterlesen (PDF-Download des Artikels): <a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/IW07-0812_58-62_Special_Wärmepumpen.pdf" target="_blank">Wärmepumpen: Technologisch noch nicht ausgereizt</a></p>
<p>Erschienen in &#8220;Immobilienwirtschaft&#8221; 7-8/2012, S. 58</p>
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