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	<title>Jola Horschig &#187; Online</title>
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		<title>Nachhaltigkeit erfordert langfristiges Denken</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 17:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachhaltigkeit spielt in der Wirtschaft eine zunehmend größere Rolle. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Unternehmensgruppe Piepenbrock Ende März das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum. „Nachhaltigkeit geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Arnulf Piepenbrock das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum, zu dem der Gebäudedienstleister Ende März dieses Jahres Vertreter unterschiedlichster Wirtschaftsbranchen und Verbände in den firmeneigenen Forst bei<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=3203">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachhaltigkeit spielt in der Wirtschaft eine zunehmend größere Rolle. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Unternehmensgruppe Piepenbrock Ende März das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_3205" style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Piepenbrock-e1406828791248.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-3205 size-full" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Piepenbrock-e1406829092193.jpg" alt="Nachhaltigkeit braucht Initiative: Veranstalter und Teilnehmer pflanzten seltene Obstbaumsorten © Piepenbrock" width="580" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltigkeit braucht Initiative: Veranstalter und Teilnehmer pflanzten seltene Obstbaumsorten<br /> © Piepenbrock</p></div>
<p>„Nachhaltigkeit geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Arnulf Piepenbrock das 1. Piepenbrocker Nachhaltigkeitsforum, zu dem der Gebäudedienstleister Ende März dieses Jahres Vertreter unterschiedlichster Wirtschaftsbranchen und Verbände in den firmeneigenen Forst bei Neuruppin eingeladen hatte. Bereits in den 1980er Jahren habe sich das Unternehmen für den Umweltschutz engagiert, wie der Geschäftsführende Gesellschafter weiter ausführte. „Aus diesen Anfängen haben wir unterschiedliche Maßnahmen entwickelt, zu denen u. a. die Baumpflanzaktionen hier in unserem Forst im zählen. Mit über 23.000 Bäumen, die wir auf der 2200 ha großen Waldfläche seit 2009 für und mit Neukunden gepflanzt haben, binden wir unsere Geschäftspartner aktiv in unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen mit ein.“</p>
<p>Ziel der 2-tägigen Veranstaltung war, mit den Teilnehmern über Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit und die konkrete Umsetzung im FM zu diskutieren. Erste Anregungen gab Prof. Michael J. Kolodziej, Leiter des Instituts für Nachhaltiges Wirtschaften der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, mit seinem Impuls-Vortrag „Wertschätzung ermöglicht Wertschöpfung“. Er machte klar, dass in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum möglich sei und forderte dazu auf, initiativ im Sinne der Nachhaltigkeit zu werden. Eine Gelegenheit dazu erhielten die Teilnehmer in drei parallelen Workshops.</p>
<p>Ferdinand Geckeler berichtete über „Nachhaltigkeit und Lieferantenmanagement“ bei der BMW Group und gab damit einen Einblick in die Anforderungen, die der Automobilhersteller an seine Zulieferer stellt. Bis zu zwei Jahre kann es dauern, bis ein Unternehmen den gesamten Prozess durchlaufen hat und zu den erstrangigen Lieferanten, den sog. TIER-1-Lieferanten, von BMW zählt. Das Verfahren beinhaltet Aspekte wie Identifizierung von Risiken, Selbstauskünfte des Unternehmen und Nachhaltigkeitsaudits. Rut Scheithauer, First Climate, informierte über „CO<sub>2</sub>-Bilanzierung und -Kompensation“ und die Hauptquellen des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes. Die Bilanzierung bietet das Potenzial, Wege und Möglichkeiten für eine Verringerung des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes zu entdecken. In diesem Zusammenhang wies der Geschäftsführende Gesellschafter Olaf Piepenbrock auf die Maßnahmen des Gebäudedienstleisters hin, den CO<sub>2-</sub>Ausstoß des Unternehmens zu reduzieren.</p>
<p>Die Piepenbrock-Mitarbeiter Mahmut Tümkaya und Horst Keen befassten sich in ihrem Workshop mit der „Gestaltung ressourcenschonender und nachhaltiger FM-Leistungen“. Sie erörterten mit den Teilnehmern, welche Kriterien und Messgrößen zu einer nachhaltigen FM-Leistung gehören und welche Ziele dabei gesetzt werden können. Es zeigte sich, dass es aufgrund der unterschiedlichen FM-Aufgaben für Nachhaltigkeit keine einheitliche Messgröße geben kann. Bei der Grünpflege stehen andere Werte zur Verfügung, als beim Catering oder bei der Gebäudereinigung. Einfacher gestaltet sich die Überprüfung der Zielerreichung. Hier zeigen Vergleiche mit älteren Daten, ob und was sich verändert hat.</p>
<p>In der Podiumsdiskussion am 2. Tag, an der auch der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Dr. Fritz Brickwedde, teilnahm, wurde deutlich, dass beim Thema Nachhaltigkeit der Fokus auf Shareholder Value und hohe Dividenden kurzsichtig ist. Nachhaltigkeit benötigt konstante Rahmenbedingungen und baut auf langfristigem Denken auf. Für die Umsetzung in die Praxis bietet sich die GEFMA-Richtlinie 160 „Nachhaltigkeit im Facility Management“ an, die anschließend von Prof. Dr. Andrea Pelzeter, Hochschule für Wirtschaft und Recht, vorgestellt wurde. Die Richtlinie legt ihren Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit von FM-Serviceprozessen und damit auf die Bewirtschaftung von Immobilien und Anlagen. Geplant sei, so Prof. Pelzeter weiter, zur Consens 2014 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), ein Zertifikat für nachhaltiges Facility Management vorzustellen und ab 2015 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin einen entsprechenden dualen Studiengang anzubieten.</p>
<p>Nachhaltigkeit braucht Initiative. Die zeigten die Teilnehmer nicht nur in den regen Diskussionen während sondern auch am Schluss der Veranstaltung: Nach einer Kremserfahrt griffen sie zu Spaten und Schaufel und pflanzten im Piepenbrocker Forst seltene Obstbaumsorten.</p>
<p>Erschienen in &#8220;Facility Management&#8221; 3/2014 und online auf <a href="http://www.facility-management.de/artikel/fm_Nachhaltigkeit_erfordert_langfristiges_Denken_2010032.html" target="_blank">www.facility-management.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Freiburger Wege</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 21:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus. Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten.<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2778">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Freiburger Stadtbau hat ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt und probiert im Bestand etwas Neues aus.</strong></p>
<div id="attachment_2782" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2782 " alt="Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung Stadt Freiburg" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/Gartenstadt-Freiburg-300x212.jpg" width="270" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gartenstadt Haslach blieb in allen Teilen – Haustypen sowie Straßenführung und -profile – erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die energetische Modernisierung erfolgt ohne Dämmung<br />Quelle: Stadt Freiburg</p></div>
<p>Die Stadt Freiburg hat ein ausgesprochen gutes Image und zählt seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Ökologie und Nutzung der Solarenergie. Das findet Anklang und drückt sich in stetig steigenden Einwohnerzahlen aus. Doch, wo Sonne ist, ist auch Schatten. Es gibt zu wenig Wohnungen, obwohl „hier jährlich 500 bis 600 neue Wohneinheiten errichtet werden“, berichtet Ralf Klausmann, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau (FSB) GmbH.</p>
<p>Die Mieten sind hoch, bezahlbarer Wohnraum ist knapp und in der Innenstadt gibt es zu wenige Grundstücke. Weil die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen zu den Kernaufgaben eines kommunalen Wohnungsunternehmens zählt, hat die FSB zahlreiche Sanierungs- und Neubauvorhaben auf den Weg gebracht und ein eigenes Wohnungsbau-Programm aufgelegt.</p>
<p>„Wir haben die Gesellschaft neu ausgerichtet, auf gesunde Füße gestellt und 900 Wohnungen gebaut. Diesen Weg werden wir weiter gehen und im Rahmen eines eigenen Wohnungsbau-Programms bis 2018 1000 neue Wohnungen errichten“, erklärt Klausmann. „Im Bestand werden wir etwas Neues ausprobieren.“ Damit gemeint ist die Gartenstadt Haslach. Sie wurde in den 1920-er Jahren gebaut und gilt als eine der am besten erhaltenen Gartenstädte Deutschlands. Zu ihren Kennzeichen gehören die fächerförmige Anordnung, tiefe Gärten für die Selbstversorgung der Bewohner und die Zeilenbauweise, die eine günstige Belichtung aller Wohnungen erlaubt. Errichtet wurden die Häuser einst von der Baugenossenschaft „Gartenvorstadt Haslach“. Heute gehören sie der FSB, der Stadt Freiburg, den Genossenschaften Bauverein und Heimbau sowie vielen Privaten.</p>
<h4>Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffzienz, Denkmalschutz“</h4>
<p>Die seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Siedlung liegt im Südwesten Freiburgs und besteht aus ca. 450 Häusern. Für ihre Mo­­dernisierung hat die Stadt Freiburg das Pilotprojekt „Gebäudebestand Energieeffizienz, Denkmalschutz“ initiiert, das aus zwei Teilbereichen besteht: einer konkreten Handlungsempfehlung für die Sanierung und der mo­­dellhaften Sanierung eines Gebäudes. Bei letzterem arbeitet die Stadt mit der TU Darmstadt zusammen, die eine energetische Modernisierung ohne Dämmung vorsieht.</p>
<p>„Die EnEV baut strukturell auf der Minimierung von Energieverlusten auf“, erläutert Prof. Günter Pfeifer, TU Darmstadt, das alternative Konzept. „Das führt zu einer Strategie der Rundum-Dämmung und -Dichtung der Gebäude, die entweder außen oder auch auf der Innenseite vorgenommen wird.“ Im Rahmen des Modellvorhabens in Haslach wird die TU Darmstadt einen anderen Weg einschlagen und nach dem kybernetischen Prinzip planen. Ziel ist, möglichst viel Energie zu gewinnen.</p>
<p>Dieser Weg ist bislang wenig bekannt und er ist planungstechnisch wesentlich aufwändiger. Er benötigt eine exakte Berechnung der Energiegewinne, der Energiespeicherung und – zum Schutz vor sommerlicher Überhitzung – der Entladung der Energie. Fenster, Dächer und Wände müssen bei diesem Konzept so konstruiert werden, dass solare Gewinne direkt und mit wenig technischem Aufwand genutzt werden können. Zu den Vorteilen im Altbaubereich zählt der Verzicht auf Fassadendämmung, die im städtebaulichen Kontext historischer Fassaden ohnehin problematisch ist. Im Neubaubereich lassen sich nachhaltigere Konzepte mit einfacherer Technologie realisieren.</p>
<p>Die einzelnen Maßnahmen werden für jedes Gebäude individuell entwickelt und bestehen aus unterschiedlichen Komponenten. Dazu zählen beispielsweise</p>
<ul>
<li>Luftkollektoren im Dachfirst,</li>
<li>Einleitung und Verteilung der erwärmten Luft im Gebäude,</li>
<li>Rückführung der verbrauchten Luft über eine Wärmerückgewinnung in den Zwischenraum der zweischaligen Außenwände,</li>
<li>neue Fenster mit Isolierglas,</li>
<li>Verstärkung der Dachdämmung und</li>
<li>Dämmung des Kellers gegen das Erdgeschoss</li>
</ul>
<p>„Mit diesen Maßnahmen können wir Energiekennzahlen erreichen, die ca. 70 % unter der EnEV liegen und in die Nähe des Passivhausstandards kommen“, erklärt Prof. G. Pfeifer. Sie bieten sich deswegen für die Gartenstadt Haslach an, weil mit dem Verzicht auf eine Außendämmung das Erscheinungsbild der Häuser weitgehend erhalten bleibt.</p>
<p>Um die Kriterien des Denkmalschutzes zu erfüllen und die Häuser der Haslacher Gartenstadt dennoch an die heutigen Anforderungen an Wohnkomfort und Klimaschutz anzupassen, hat die Stadt Freiburg ein umfassendes Erhaltungs- und Entwicklungskonzept entwickelt. Niedergeschrieben und zusammengefasst ist es in der Handlungsempfehlung, einer so genannten Baufibel, die der Freiburger Architekt Bernd Birmes erstellt hat. Sie enthält zu fast allen Maßnahmen unterschiedliche Preiskategorien, damit die Eigentümer im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten agieren können. Bauliche Veränderungen müssen zwar auch künftig von den Denkmalschutzbehörden genehmigt werden, die Maßnahmenvorschläge aus der Baufibel sind jedoch mit der Denkmalpflege abgestimmt, so dass keine Einzelfallprüfungmehr erforderlich ist und dadurch die Genehmigung schneller erteilt werden kann. Wie der Umbau nach dem kybernetischen Prinzip aussehen könnte, werden die Bewohner der Gartenstadt Haslach bei dem Referenzgebäude sehen, das die FSB als Musterhaus zur Verfügung stellt und das derzeit umgebaut wird. „Der kybernetische Ansatz kann – zumindest in Teilen – einen guten Weg zur energetischen Modernisierung der Gartenstadt-Häuser aufzeigen“, so Klausmann. „Der Versuch ist auch wichtig, um das er­­haltenswerte Ensemble der Haslacher Gartenstadt zu schützen und Erkenntnisse für weitere anstehende Sanierungsprojekte der FSB zu gewinnen.“ Gefördert wird das Freiburger Modellvorhaben vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung aus Bonn.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 12/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Freiburger_Wege_1853300.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Fertighauswelt Wuppertal &#8211; Smarte Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 16:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher. Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2730">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2732" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2732 " alt="Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wuppertal-1-BDF_Peter-Sondermann-300x205.jpg" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Kennzeichen Photovoltaik: Strom gewinnen, speichern und verteilen, hier ein Blick auf die Ausstellung im Bau<br />© BDF/Peter Sondermann</p></div>
<p><strong>Am 14. September eröffnete die Fertighauswelt Wuppertal. Bestandteil der neuen Ausstellung sind Plus-Energie-Häuser, ein intelligentes Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher.</strong></p>
<p>Smart. Das Wort steht im Englischen für geschickt, klug und gewitzt. Im Deutschen wird es gern genutzt für intelligente, meist technische Lösungen. Bei seiner Ein-Deutschung hat der Smart kräftig mitgeholfen. Das Kompaktauto, das zuerst spöttisch belächelt wurde, gehört heute zusammen mit seinen Cousinen und Cousins aus den anderen Autofamilien ganz selbstverständlich ins Straßenbild. Smart Meter heißen die Messsysteme, mit denen nach dem Willen der Europäischen Union bis 2020 mindestens 80% der Stromverbraucher ausgestattet werden sollen. Diese elektronischen Messeinrichtungen erfassen den Energieverbrauch nicht nur, sondern ermöglichen die Überprüfung von Energieverbrauch und -kosten. Und sie sind in der Lage sind, auch den Verbrauch von Wasser, Gas und Fernwärme zu messen. Darüber hinaus können mit den Messeinrichtungen gezielt Verbraucher (Waschmaschinen, Geschirrspüler) angesprochen werden, um diese in Betrieb zu setzen, wenn die Stromkosten besonders günstig sind.</p>
<p>Außerdem liefern sie den Smart Grids wichtige Daten für die Steuerung. Smart Grids wiederum sind intelligente Stromverteilungsnetze, die im Zusammenspiel mit den Energieerzeugern, Übertragungsnetzen und dem Verbraucher die Verteilung der Energie kommunizieren, lenken und sichern. Hintergrund dieser Entwicklung ist der Wandel auf dem Energieerzeugungssektor. Bislang produzier(t)en die Kraftwerke den Strom in Abhängigkeit des Verbrauchs. Mit regenerativen Energien, wie Wind- oder Sonnenkraft ist das nicht mehr möglich, weil der Wind nicht immer dann pustet, wenn Strom gebraucht wird. Hier sind neue Lösungen erforderlich.</p>
<p>Wie könnten sie aussehen? Lassen sich Smart Grids bzw. Bausteine für diese riesigen Stromverteilungsnetze auch lokal realisieren? Wenn ja, was ist dabei zu bedenken und was ist dafür notwendig? Mit diesen Fragen befasste sich der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter anderem bei der Planung für die Fertighauswelt Wuppertal und fasste den Entschluss, mit diesem Referenzprojekt Antworten zu finden. Aus diesem Grund ist die gesamte Musterhaus-Ausstellung, die am 14. September 2013 eröffnet wurde, zugleich als energieeffizientes Quartier angelegt.</p>
<div id="attachment_2734" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2734" alt="Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird © BDF" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/Wupppertal-3_BDF-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser und produzieren mehr Strom, als für ihren Betrieb gebraucht wird<br />© BDF</p></div>
<p>Das Ausstellungsgelände ist 18.000 m² groß und in 20 Grundstücksparzellen unterteilt, die zwischen 400 und 550 m² groß sind. Das ist ein realistischer Zuschnitt für ein stadtnahes Wohnquartier etwa im Ruhrgebiet. Bebaut sind die Grundstücke mit zurzeit 16 Einfamilienhäusern und dem Empfangsgebäude. Ein weiteres Haus wird in Kürze errichtet, zwei Grundstücke sind noch frei.</p>
<p>Allen Häusern gemeinsam sind das Baumaterial Holz und die industrielle Vorfertigung. Auch sind alle Häuser Plus-Energie-Häuser und alle produzieren selbst mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als für ihren Betrieb gebraucht wird. Das Besondere an dieser Ausstellung ist das Technikkonzept. Dessen Kern bilden die Vernetzung aller Häuser, das intelligente, also smarte Stromnetz und ein zentraler Energiespeicher auf dem Ausstellungsgelände.</p>
<h4>Wie eine riesige Batterie</h4>
<p>Dorthin fließt der Überschuss an Strom, den die Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern tagsüber erzeugen. Dieser so genannte Redox-Flow-Speicher funktioniert wie eine riesige Batterie, die den Strom immer dann zur Verfügung stellt, wenn er gebraucht wird. Sensoren in allen Häusern messen ständig die Energieströme und regeln die Verteilung.</p>
<p>An die Ausstellung angedockt ist außerdem eine Tankstelle für E-Mobile, die in ihrer endgültigen Ausbaustufe zwei Elektroautos und sechs Pedelecs gleichzeitig laden kann. Rein rechnerisch reicht das Energieplus der Ausstellung aus, um 20 E-Mobile mit einer Jahresfahrleistung von knapp 10.000 km zu betreiben. Der BDF plant, die FertighausWelt in ein Forschungsprojekt einzubringen. Eine wissenschaftliche Begleitung durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik soll neue Aufschlüsse darüber geben, wie die umweltfreundlichen Wohnquartiere der Zukunft auch wirtschaftlich optimal betrieben werden können. Ziel ist ein intelligentes Lastmanagement, das Kommunen und Entwicklern innovative Wege für nachhaltige und smarte Siedlungsprojekte aufzeigt.</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 11/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Smarte_Zukunft_1834672.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>BBB-Exklusiv: Aktivhäuser sind die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 11:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wege des Wohnungsbaus im 21. Jahrhundert“ lautete der Titel eines Kongresses, der am 23./24. August im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg stattfand. Zu den Referenten zählte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig sprach mit ihm über das Wohnen, Bauen und Leben in der Stadt der Zukunft. Herr Bomba, wie<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2673">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2683" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/STS-Bomba.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2683 " alt="Staatssekretär Rainer Bomba: &quot;Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen.&quot; © BMVBS" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/STS-Bomba-222x300.jpg" width="200" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Staatssekretär Rainer Bomba: &#8220;Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen.&#8221;<br />© BMVBS</p></div>
<p><strong>„Wege des Wohnungsbaus im 21. Jahrhundert“ lautete der Titel eines Kongresses, der am 23./24. August im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg stattfand. Zu den Referenten zählte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig sprach mit ihm über das Wohnen, Bauen und Leben in der Stadt der Zukunft.</strong></p>
<h5>Herr Bomba, wie sehen Sie das Wohnen in der Stadt in Deutschland im internationalen Umfeld?</h5>
<p>Zahlreiche Gespräche, die ich mit Bürgermeistern und Städteplanern aus anderen Ländern geführt habe, machen immer wieder deutlich, dass unsere Städte im internationalen Vergleich einen sehr hohen Standard aufweisen – sowohl hinsichtlich der Wohnqualität als auch bei der Kombination von Wohnen und Verkehr.</p>
<p>Trotzdem müssen wir in den nächsten Jahren neue Wege gehen, sonst funktioniert das Zusammenspiel von Verkehr, Bauen und Wohnen nicht mehr. Der Wohlstand in vielen Teilen der Welt wird weiter wachsen und damit auch die Anzahl der Fahrzeuge. Städte wie Lima, Bogota, Sao Paulo ertrinken bereits jetzt im Verkehr. Das gilt es, für die Städte in Deutschland zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund müssen wir andere Strategien umsetzen: Strategien, die das Ziel haben, auf allen Ebenen die unterschiedlichen „städtischen Energien“ in Bündnissen für nachhaltige Stadtentwicklung zusammenzuführen.</p>
<h5>In vielen Gegenden Deutschlands zieht es die Menschen in die Stadt. Glauben Sie, dass dieser Trend anhalten wird?</h5>
<p>In den kommenden Jahren ja. Wir müssen hierbei vor allem zwei Aspekte berücksichtigen: Wir werden immer älter und – wie der letzte Mikrozensus gezeigt hat – wir werden weniger. Die Menschen ziehen in die Ballungszentren, weil sie dort die komplette Infrastruktur vorfinden. Sie haben dort die Versorgung, nicht nur was die Geschäfte angeht, sondern auch Apotheker und Ärzte sowie das soziokulturelle Angebot wie Kino und Theater.</p>
<p>Das heißt, wir müssen die ländlichen Räume stärken und dafür sorgen, dass die entsprechende Infrastruktur auch auf dem Land vorhanden ist. Wir tun dies bereits, beispielsweise durch die „Initiative Ländliche Infrastruktur“, das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ oder durch das Projekt Multiple Häuser, in dem öffentliche Gebäude flexibel für wohnortnahe Versorgungsleistungen genutzt werden.</p>
<h5>In welche Richtung wird sich das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Stadt entwickeln?</h5>
<p>Mittelfristig gesehen werden wir eine Renaissance der Stadt erleben. Die Städte werden sich stark verändern – sie werden grüner, ruhiger und sauberer. Unsere Erkenntnisse hinsichtlich Klimazonen, Kaltluftschneisen, neuer Baustoffe, Energiegewinnung, Einsatz von grüner, erneuerbarer Energie in der Eigenproduktion, um nur ein paar Aspekte zu nennen, werden uns ein ganz anderes Leben in der Stadt ermöglichen. Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Mit Fehlern meine ich beispielsweise die Ghettoisierung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mein Ziel ist, dieses Thema auf Grundlage unserer mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrungen aktiv anzugehen und Veränderungen zu bewirken.</p>
<p>Wir brauchen in der Stadt eine gute Durchmischung.</p>
<div id="attachment_2681" style="width: 283px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-Wilhelmsburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2681  " alt="IBA Hamburg: Die Backsteinsiedlung im südlichen Reiherstiegviertel wurde größtenteils in den 1930er Jahren erbaut. Vor dem Umbau war die Siedlung Heimat für 1700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern. Flankiert von einem umfangreichen Beteiligungsprozess entsteht bis Mitte 2014 das Weltquartier, ein Modellprojekt für interkulturelles Wohnen © IBA Hamburg GmbH/Martin Kunze" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-Wilhelmsburg-300x199.jpg" width="273" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">IBA Hamburg: Die Backsteinsiedlung im südlichen Reiherstiegviertel wurde größtenteils in den 1930er Jahren erbaut. Vor dem Umbau war die Siedlung Heimat für 1700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern. Flankiert von einem umfangreichen Beteiligungsprozess entsteht bis Mitte 2014 das Weltquartier, ein Modellprojekt für interkulturelles Wohnen<br />© IBA Hamburg GmbH/Martin Kunze</p></div>
<p>Möglich wird dies, indem wir uns bewusst um ganze Stadtteile kümmern, die Mittel und das Wissen von Bund, Ländern und Kommunen bündeln und gemeinsam daran arbeiten, Stadtteile aufzuwerten. Das bedeutet nicht nur baulich aufwerten. Dies betrifft die Infrastruktur, die Arbeitsplätze, die Geschäftswelt, die Wirtschaft, den Wohnungsbestand und auch den vermehrten Einsatz von Sozialarbeitern. Wir haben im letzten Jahr das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ neu ausgerichtet und auf 40 Mio. € aufgestockt. Meine Intention ist, diese Mittel in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Der Bedarf dafür ist da und steigt zunehmend an.</p>
<h5>Welchen Stellenwert messen Sie den unterschiedlichen Wohnkategorien bei?</h5>
<p>Es ist wichtig, dass wir beim Wohnen für den richtigen Mix sorgen. In den letzten Jahren wurden eine Vielzahl großer, teurer Wohnungen in guter Lage errichtet und Produktionsgebäude zu attraktiven Lofts umgebaut. Die Nachfrage dafür war und ist da. Wir müssen jedoch sehen, dass wir bezahlbare Wohnungen und bezahlbare große Wohnungen für Familien mit Kindern in ausreichender Anzahl haben.</p>
<p>Die sollen nicht in irgendwelchen Randlagen oder Satellitensiedlungen liegen. Wir brauchen auch hier eine Durchmischung und Quartiere, die Ghettoisierung verhindern und ein gemeinsames Miteinander fördern. Im Vordergrund stehen dabei entsprechende Maßnahmen für das Wohnumfeld, für die Infrastruktur und für die Qualität des Wohnens. Gerade in benachteiligten Stadtteilen ist es wichtig, für mehr Generationengerechtigkeit, Familienfreundlichkeit zu sorgen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern.</p>
<h5>Was für Gebäude brauchen wir in der Stadt der Zukunft?</h5>
<p>Unsere Wohnungen, unsere Gebäude werden sich elementar ändern. Aus dem eher passiven Haus – damit meine ich nicht das Passivhaus, sondern das Haus, in das wir viel Energie stecken und für das wir Materialien verwenden, die nicht recycelbar sind – werden aktive Häuser entstehen. Wohn- und Produktionsgebäude, die über erneuerbare Energien, sprich Photovoltaik und Oberflächen-Geothermie, ihre eigene Energie erzeugen. Die Windenergie, selbst kleinste Windströme, können wir bei höheren Häusern über Flachturbinen nutzen.</p>
<p>Wir werden die Energie, die wir nicht brauchen, speichern und der Elektromobilität zuführen. D.h. wir werden unsere Wohnhäuser und Produktionsstätten mit der Mobilität kombinieren. Die Energie, die wir generieren, nutzen wir für das Wohnen, für die Mobilität und vielleicht sogar noch dafür, sie ins Netz einzuspeisen. Das wird das Bauen und Wohnen der Zukunft sein.</p>
<div id="attachment_2680" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2680 " alt="IBA Hamburg: In Wilhelmsburg präsentiert die Bauausstellung neue Gebäudekonzepte wie Hybrid Houses, Water Houses und Smart Material Houses" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/IBA-Hamburg-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">IBA Hamburg: In Wilhelmsburg präsentiert die Bauausstellung neue Gebäudekonzepte wie Hybrid Houses, Water Houses und Smart Material Houses<br />© IBA Hamburg GmbH / Falcon Crest Air</p></div>
<p>Eine wichtige Rolle werden dabei die Verwendung neuester Materialien und neueste Erkenntnisse in der Gebäudetechnik spielen. In den letzten Jahren gab es bahnbrechende Entwicklungen. Das wird so weiter gehen. Der Begriff „Aktive Häuser“ umfasst jedoch noch mehr, „Design for all“ lautet das Stichwort. Wir haben gerade ein Forschungsvorhaben unterstützt, das vorsieht, Häuser mit wenigen Maßnahmen barrierearm umzubauen. Davon profitieren junge Familien mit kleinen Kindern genauso wie ältere Menschen. Wir sind ausgerichtet auf die Energie, auf die soziokulturellen Aspekte, auf die Ressourceneffizienz, auf die Wiederverwertung von Stoffen. Das Aktivhaus in Kombination mit der Elektromobilität wird das Bauen der Zukunft bestimmen. Unser Ziel ist, dies zu forcieren.</p>
<h5>Herr Bomba, herzlichen Dank für das Gespräch.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Jahresbilanz LichtAktiv Haus</h3>
<div id="attachment_2682" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/LichtAktivHaus.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2682 " alt="Staatssekretär Rainer Bomba und Velux-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/10/LichtAktivHaus-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Staatssekretär Rainer Bomba und Velux-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse bei der Besichtigung des LichtAktiv Hauses<br />© Velux</p></div>
<p>Die solarthermischen Erträge und die Gewinne aus der Photovoltaik liegen über den kalkulierten Werten. Der Heizwärmebedarf ist geringer als berechnet, obwohl die Innenraumtemperatur im Winter durchschnittlich 2,5 °C über den nach Norm kalkulierten Werten lag. Der Stromverbrauch für die Erzeugung der benötigten Heizenergie liegt über den theoretischen Berechnungen. Die Anlagentechnik muss optimiert werden. So lautet kurz und knapp zusammengefasst die 1-Jahresbilanz, die Velux für das LichtAktiv Haus in Hamburg zieht. Das Siedlungsgebäude, das in 1950er Jahren errichtet und im Rahmen der IBA Hamburg modernisiert wurde, ist auch offizielles Projekt der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es zeichnet sich durch ein innovatives Tageslicht- und Energiekonzept sowie eine moderne, offene Raumgestaltung aus. Eine Testfamilie stellt Gebäude und Konzept zwei Jahre auf die Probe. Das Experiment wird von mehreren Universitäten wissenschaftlich begleitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 10/2013 und online auf <a title="www.bundesbaublatt.de" href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Aktivhaeuser_sind_die_Zukunft_1817403.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>Modern und ­ökologisch Bauen mit Holz</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 08:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1948 baut und verwaltet die Wohnungsgenossenschaft Ebersberg eG (GWG) Wohnungen im Landkreis Ebersberg. Im März 2013 hat die GWG ihr erstes Holzhaus fertiggestellt. Über Hintergründe und Ziele, die die Genossenschaft dabei verfolgt, sprach BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig  mit Vorstandschef Ulrich Krapf und den beiden Vorstandsmitgliedern Fritz Eichhorn und Peter Dingler. &#160; Ihr Ziel ist, ihren<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2223">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Seit 1948 baut und verwaltet die Wohnungsgenossenschaft Ebersberg eG (GWG) Wohnungen im Landkreis Ebersberg. Im März 2013 hat die GWG ihr erstes Holzhaus fertiggestellt. Über Hintergründe und Ziele, die die Genossenschaft dabei verfolgt, sprach BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig  mit Vorstandschef Ulrich Krapf und den beiden Vorstandsmitgliedern Fritz Eichhorn und Peter Dingler.</strong></p>
<p><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/bbb-6-1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-full wp-image-2230 alignleft" alt="bbb-6-1" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/bbb-6-1.jpg" width="800" height="532" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ihr Ziel ist, ihren Mitgliedern ein gutes und modernes und gleichzeitig bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Was verstehen Sie darunter?</h5>
<p>Ulrich Krapf: Wir haben für die GWG Kriterien für gute Wohnqualität festgelegt. Sie beinhalten unter anderem barrierearme Zugänge und Bäder, helle, nach Süden oder Westen ausgerichtete Wohnräume, freundliche Außenanlagen sowie gut nutzbare Balkone mit einer Tiefe von mindestens 2 m. Seit etwa drei Jahren kristallisieren sich als weitere Qualitätsmerkmale „umweltverträgliche Baustoffe“ und „menschengerechtes Wohnklima“ heraus.</p>
<h5>Gab es dafür einen konkreten Auslöser?</h5>
<p>Peter Dingler: Das war ein fortschreitender Denkprozess. In der Vergangenheit haben wir bei Sanierungen und Modernisierungen, so wie es heute üblich ist, den Energiestandard unserer Häuser mit Wärmedämmverbundsystemen verbessert und dabei natürlich auch Styropor eingesetzt. Weil dieses Material jedoch nicht nur positive, sondern auch negative Eigenschaften hat, haben wir angefangen, uns intensiver mit dem Lebenszyklus von Gebäuden und der Wiederverwertung der eingesetzten Baustoffe zu befassen.</p>
<p>Fritz Eichhorn: In diesem Zusammenhang haben wir uns mit dem Bauzentrum ­München, einer staatlichen, unabhängigen Einrichtung, in Verbindung gesetzt und haben uns von den dortigen Fachleuten die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bauweisen erläutern lassen. Dabei wurde uns bewusst, dass das Styropor an unseren Häusern zwar kostengünstig ist, aber bei einem Abriss des Gebäudes zum ­Sondermüll gehören wird. Es gibt sogar Aussagen, dass das Styropor in 20 – 30 ­Jahren unser nächstes Asbestproblem sein wird.</p>
<p>Ulrich Krapf: Unserer Meinung nach ist es wichtig, dass sich Bauherren auch über den Lebenszyklus und den Abriss Gedanken machen. Es geht nicht nur darum, wie ich heute ein Gebäude mit minimalem Aufwand und geringen Kosten erstellen kann. Es geht auch darum, was es für die Zukunft bedeutet. In 20, 30 oder 40 Jahren. Das ist für uns auch Qualität. Da muss man umdenken.</p>
<h5>Sind hochwertige Ausführung und ­Ausstattung für Sie auch ein Qualitätskriterium?</h5>
<p>Ulrich Krapf: Wir definieren Qualität auch über umweltverträgliche Baustoffe und menschengerechtes Wohnen. Wir haben da zwei Säulen. Die erste ist der Umweltgedanke. Dazu zählen zum Beispiel der Energieeinsatz und die gesamte Ökobilanz. Die zweite sind unsere Mieter. Wir fragen uns zum Beispiel, in welchen Materialien sie wohnen wollen. Ob das Wohnen in den heute üblichen Baustoffen der menschlichen Natur entspricht? Oder ob Materialien, die aus der Natur kommen, unseren Bedürfnissen und unserer Gesundheit mehr entgegenkommen?</p>
<div id="attachment_2231" style="width: 196px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/bbb-6-2.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2231" alt="© Jola Horschig" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/bbb-6-2-186x300.jpg" width="186" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Jola Horschig</p></div>
<h5>Wie setzen Sie Ihre Überlegungen und Erkenntnisse um?</h5>
<p>Peter Dingler: Das war und ist ein Denkprozess, der jetzt auch in der Errichtung unseres Massivholzhauses in Grafing zum Ausdruck kommt.</p>
<p>Ulrich Krapf: Nach den Gesprächen mit dem Bauzentrum München haben wir festgestellt, dass für uns sowohl die Ziegel- als auch die Holzbauweise in Frage kommen. Die Unterschiede liegen darin, dass man mit jedem Material anders bauen muss. Davon hängt dann auch die Auswahl des Architekten ab.</p>
<p>Fritz Eichhorn: In dieser Phase der Diskussion haben wir in München eine Ausstellung über das Bauen mit Holz besucht. Sie hat uns zu der Erkenntnis gebracht, dass trotz der Notwendigkeit, kostengünstig zu bauen, die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit über Jahrzehnte auch im sozialen Wohnungsbau eine Rolle spielen sollte.</p>
<p>Peter Dingler: Ja, es hat uns sehr fasziniert, dass man bei dem heute üblichen ritualisierten Baugeschehen und den üblicherweise eingesetzten Materialien diese Überlegungen einbeziehen kann, ohne dass der soziale Wohnungsbau mit seinen Kostengrenzen gefährdet ist.</p>
<p>Ulrich Krapf: Wenn man von Baukosten spricht, geht es um die Baukosten bei der Erstellung. Das ist die Messlatte. Die Folgekosten sind dabei nicht berücksichtigt. Diese Betrachtungsweise ist für ein Unternehmen, das seine Wohnungen im Bestand hält und halten will, zu kurz gegriffen. Auch wenn es schwierig oder gar unmöglich ist, die Gesamtkosten zu fassen. Es ist eine Hochrechnung mit vielen Unbekannten. Niemand weiß, was der Abriss eines Gebäudes in 70 Jahren kosten wird. Trotzdem muss man darüber nachdenken. Ziel ist, das Risiko, dass ich heute noch nicht genau definieren kann, zu minimieren. Dabei können uns natürlich auch Fehler unterlaufen. Doch man muss es mit dem Wissen, was wir heute haben, abschätzen. Wäre damals bekannt gewesen, wie schädlich Asbest ist, wäre es bestimmt nie eingebaut worden.</p>
<h5>Wie entstand die Idee, ein Massivholzhaus zu errichten?</h5>
<p>Peter Dingler: Im Norden von Ebersberg liegt der Ebersberger Forst, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Daraus entstand die Idee, aus der Nähe zum Wald etwas zu machen. Der Aufsichtsrat hat die Idee getragen und die Mitglieder auch.</p>
<p>Fritz Eichhorn: Wir müssen natürlich sorgsam mit dem Geld unserer Mitglieder umgehen. Wir haben ihnen erklärt, dass wir jetzt etwas mehr Geld in die Hand nehmen wollen, weil wir dafür auch mehr bekommen. Eine höhere Wohnqualität und die Kinder unserer Mitglieder sparen an den Folgekosten. Das haben wir mit ihnen diskutiert.</p>
<div id="attachment_2232" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/bbb-6-3.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-2232" alt="© Jola Horschig" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/bbb-6-3-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Jola Horschig</p></div>
<h5>Wie kam es dann zur Umsetzung?</h5>
<p>Ulrich Krapf: Wir haben uns Beispiele in der Praxis angeschaut und waren in Bad Aibling, wo es ein achtstöckiges Holzhaus gibt,</p>
<p>und in Salzburg. In Österreich wird ohnehin mehr mit Holz gebaut als bei uns. Die wichtigste Aussage war: Dazu brauchen Sie einen Architekten und einen Techniker mit Erfahrungen im Holzbau. Den Architekten haben wir über Holzbauunternehmen gefunden und den Techniker, das war ein glücklicher Zufall, haben wir im Haus.</p>
<h5>Das Holzhaus in Grafing wurde im März 2013 bezogen. Gibt es schon erste Resonanzen?</h5>
<p>Ulrich Krapf: Ja. Die Mieter haben den Bau des Hauses von Anfang mit verfolgt und sind sehr zufrieden. Besonders beeindruckend ist die Aussage einer 84-jährigen Frau. Sie wohnte zuvor direkt neben unserem Holzhaus und musste aus ihrer Wohnung ausziehen, weil das Haus abgerissen wird. Sie wollte nicht umziehen, stattdessen lieber sterben. Jetzt hat sie drum gebeten, dass sie noch mindestens 5 Jahre lebt, weil ihre neue Wohnung so schön ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erschienen in BundesBauBlatt 6/2013 und online auf <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Modern_und_oekologisch_Bauen_mit_Holz_1739160.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></p>
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		<title>Exklusiv-Interview: „Fristen und Formalien bei der Modernisierung einhalten“</title>
		<link>http://www.jola-horschig.de/?p=2259</link>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2013 17:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mietrechtsänderungsgesetz ist seit kurzem in Kraft. Über die zu erwartenden Auswirkungen sprach das BundesBauBlatt mit Sabine Degen, Justiziarin des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU). Frau Degen, welches sind die Kernpunkte des Mietrechtsänderungsgesetzes (MietRÄndG)? Bezogen auf die Wohnungsunternehmen sind die Kernpunkte im BGB im Wesentlichen der begrenzte Mietminderungsausschluss, die Neuregelung bei den Härtefallgründen und das<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=2259">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Mietrechtsänderungsgesetz ist seit kurzem in Kraft. Über die zu erwartenden Auswirkungen sprach das BundesBauBlatt mit Sabine Degen, Justiziarin des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU).</strong></p>
<div id="attachment_2272" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/horschig-degen.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2272 " alt="Im Gespräch: BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig (links) und BBU-Justiziarin Sabine Degen" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/horschig-degen-300x199.jpg" width="270" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Im Gespräch: BundesBauBlatt-Mitarbeiterin Jola Horschig (links) und BBU-Justiziarin Sabine Degen</p></div>
<h5>Frau Degen, welches sind die Kernpunkte des Mietrechtsänderungsgesetzes (MietRÄndG)?</h5>
<p>Bezogen auf die Wohnungsunternehmen sind die Kernpunkte im BGB im Wesentlichen der begrenzte Mietminderungsausschluss, die Neuregelung bei den Härtefallgründen und das Wärmecontracting. In der ZPO sind es die Berliner Räumung und die erleichterte Räumung von unbekannten Untermietern.</p>
<p>Beim Mietminderungsausschluss geht es darum, dass der Mieter bei der Durchführung einer energetischen Modernisierung die Miete drei Monate lang nicht mindern darf. Oder anders gesagt: Führt das Wohnungsunternehmen eine energetische Modernisierung durch, hat der Mieter eine Duldungspflicht von drei Monaten.</p>
<p>Die Neuregelung der Härtefallgründe legt fest, dass der Mieter einen wirtschaftlichen Härtefall erst im Rahmen der Mieterhöhung nach der durchgeführten Modernisierung geltend machen kann. Bisher konnte er dies bereits bei der Modernisierungsankündigung mit der Folge, dass Unternehmen geplante Modernisierungen deswegen nicht durchführen konnten und es zu Verzögerungen kam.</p>
<p>Das Wärmecontracting erlaubt dem Wohnungsunternehmen die Lieferung von Warmwasser und Heizung von Eigenversorgung auf Fremdversorgung durch einen gewerblichen Wärmelieferanten unter bestimmten Bedingungen umzustellen. Diese Regelung tritt allerdings erst zum 1. Juli 2013 in Kraft.</p>
<h5>Ist das Ziel, das Contracting für die Mieter kostenneutral zu realisieren, erreichbar?</h5>
<p>Die Kostenneutralität bereits zu Beginn der Umstellung auf gewerbliche Lieferung ist praxisfern. Deshalb wird es auch dazu führen, dass das Contracting ad absurdum geführt wird und von den Unternehmen nur in geringem Umfang durchgeführt wird. Nach der bisherigen Regelung und der BGH-Rechtsprechung ist Contracting ohne den Nachweis der Kostenneutralität möglich.</p>
<p>Die Regelung zum Contracting steht in direktem Zusammenhang mit der Wärmelieferverordnung, die ebenfalls zum 1. Juli 2013 in Kraft treten soll, bislang aber lediglich im Entwurf vorliegt.</p>
<h5>Wo sehen Sie Schwächen des MietRÄndG?</h5>
<p>Unserer Meinung nach wird das Ziel nicht erreicht wird, Anreize für die Wohnungswirtschaft zu schaffen, ihren Bestand energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Es fehlen klare Regelungen. Die Schwächen bestehen darin, dass die Regelungen sehr unbestimmt und nicht zielführend formuliert sind. Beim Mietminderungsausschluss muss man unterscheiden, ob es sich um eine rein energetische Modernisierung oder eine energetische Modernisierung in Kombination mit anderen Modernisierungsmaßnahmen handelt. Das ist streitanfällig. Das Wohnungsunternehmen muss beweisen, dass es sich um eine rein energetische Maßnahme handelt und der Mieter deshalb nicht mindern darf. Der Mieter hingegen wird einwenden, die Modernisierung sei mit anderen Maßnahmen kombiniert und der Schwerpunkt läge auf den nichtenergetischen Maßnahmen.</p>
<p>Es ist auch nicht klar geregelt, ob ein Unternehmen eine energetische Modernisierung nur einmal durchführen und den Minderungsausschluss gegenüber dem Mieter nur einmal geltend machen kann. Was ist, wenn das Wohnungsunternehmen eine zweite Maßnahme umsetzen will? Kann es dann noch einmal den Mietminderungsausschluss durchsetzen?</p>
<p>Und was ist, wenn die Maßnahme gestreckt oder beispielsweise nach zwei Monaten wegen des Wetters ausgesetzt und später wieder fortgesetzt wird? Gilt bei Fortführung der Maßnahme dann nochmals für einen weiteren Monat, also dem dritten Monat, auch der Minderungsausschluss?</p>
<h5>Was empfehlen Sie Ihren Mitgliedern?</h5>
<p>Empfehlungen sind derzeit schwierig, da vieles ungeklärt ist. Wir haben Auslegungen, wie wir die Gesetzesänderung – auch anhand der Begründungen – interpretieren. Danach kann der Minderungsausschluss wohl nicht gestreckt werden.  Letztendlich werden die Gerichte die Klärung für diese Fragen bringen müssen.</p>
<h5>Welche Erleichterungen hält das MietRÄndG bereit?</h5>
<p>Bei der Modernisierungsankündigung und auch bei der anschließenden Mieterhöhung können die Wohnungsunternehmen zum Nachweis der Energieeinsparung auf Pauschalwerte zurückgreifen. Vorher mussten umfangreiche und kostspielige Gutachten eingeholt werden, um die Energieeffizienz zu belegen.</p>
<p>Bei der jetzt aufgenommenen gesetzlichen Regelung zur, von der Rechtsprechung des BGH entwickelten „Berliner Räumung“, hat der Vermieter die Möglichkeit, den Vollstreckungsauftrag an den Gerichtsvollzieher auf die Herausgabe der Wohnung zu beschränken. An dem Mobiliar des Mieters muss der Vermieter in diesem Fall kein Vermieterpfandrecht geltend machen. Dies stellt eine Erleichterung zum bisherigen Recht dar. Für die Räumungsverfügung gegen Dritte, also die dem Wohnungsunternehmen unbekannten Untermieter, gibt das MietRÄndG jetzt die Möglichkeit, gegen diese Personen einen Räumungstitel im Wege der einstweiligen Verfügung zu beantragen. Auch dies ist eine Verbesserung für die Vermieterseite.</p>
<h5>Worauf sollten die Wohnungsunternehmen ganz besonders achten?</h5>
<p>Auf die Einhaltung von Fristen und Formalien bei der Modernisierungsankündigung. Eine nicht ordnungsgemäße Modernisierungsankündigung führt dazu, dass die anschließende Mieterhöhung erst um sechs Monate verzögert geltend gemacht werden kann.</p>
<p>Außerdem sollte auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, mit den Mietern Vereinbarungen zu treffen, um gewisse Procedere abkürzen zu können. Dies gilt beispielsweise für die Ankündigungsfristen von drei Monaten. Das Gesetz lässt Abkürzungen im Rahmen von einzelvertraglichen Vereinbarungen zu.</p>
<div class="prinz-box prinz-gray"><div class="prinz-box-content"><h4 class="prinz-box-headline">Der BBU</span></h4><p>Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. hat 360 Mitglieder, die 1,1 Mio. Wohnungen verwalten. Das sind 40 % des Wohnungsbestandes in Berlin und 50 % im Land Brandenburg. Die Mitglieds­unternehmen verzeichnen einen jährlichen Umsatz von etwa 4,6 Mrd. € und investieren pro Jahr rund ca. 1,4 Mrd. € in Bestands- und Neubauten. </p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Erschienen in BundesBauBlatt 5/2013 und online unter <a href="http://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Fristen_und_Formalien_bei_der_Modernisierung_einhalten__1724702.html" target="_blank">www.bundesbaublatt.de</a></div>
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		<item>
		<title>In Szene gesetzt &#8211; Grand Canal Theatre Dublin</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 22:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Bühne auf der Bühne. Unter diesen Leitgedanken stellte Daniel Libeskind sein Konzept für das Grand Canal Theatre in den Dubliner Docklands. Eine neue Landmarke hatte die Dun Laoghaire Harbour Company (DLHC) gefordert, als sie für die Carlisle Pier im Dubliner Hafen einen internationalen Wettbewerb für den Neubau des Grand Canal Theatre aussschrieb. Eine kulturelle<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1730">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2076" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/grand-canal-theatre.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-2076 " alt="© Hufton+Crow" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/grand-canal-theatre-300x271.jpg" width="240" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">© Hufton+Crow</p></div>
<p><strong>Eine Bühne auf der Bühne. Unter diesen Leitgedanken stellte Daniel Libeskind sein Konzept für das Grand Canal Theatre in den Dubliner Docklands.</strong></p>
<p>Eine neue Landmarke hatte die Dun Laoghaire Harbour Company (DLHC) gefordert, als sie für die Carlisle Pier im Dubliner Hafen einen internationalen Wettbewerb für den Neubau des Grand Canal Theatre aussschrieb. Eine kulturelle Attraktion, die architektonisch von hoher Qualität sein sollte und für neues Leben in den Dubliner Docklands sorgt. Das Rennen machte Daniel Libeskind, denn sein Entwurf setzte das Grand Canal Theatre selbst geschickt in Szene. Er spielte mit Ebenen, mit spitzen und stumpfen Winkel, mit offenen und geschlossenen Flächen und schuf Bühnen, auf denen er die Besucher ganz selbstverständlich in das künstlerische Spiel mit einbezieht.</p>
<h4>Der rote Teppich</h4>
<p>Dieses Konzept beginnt bereits auf dem Vorplatz, dem Grand Canal Square, mit dessen Gestaltung Martha Schwartz Partners beauftragt wurden. Die Landschaftsarchitekten griffen Libeskinds Idee auf und gestalteten auch ihn wie eine Bühne. Ein Fünf-Sterne-Hotel und Wohnbauten auf der einen und ein Bürogebäude auf der anderen Seite begrenzen die Bühne rechts und links, das Grand Canal Theatre bildet den Hintergrund und wirkt selbst wie eine Bühne.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://architektur.mapolismagazin.com/daniel-libeskind-grand-canal-theatre-dublin" target="_blank">www.mapolis.de</a></p>
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		<item>
		<title>Verborgene Reize – Libeskind-Villa Datteln</title>
		<link>http://www.jola-horschig.de/?p=1726</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 22:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas Besseres kann einem Unternehmen nicht passieren: ein Gebäude, das auffällt und wie ein Magnet alle Blicke auf sich zieht. Das Empfangsgebäude der Rheinzink GmbH, genannt Libeskind Villa im nordrhein-westfälischen Datteln ist so ein Bauwerk. Der Entwurf stammt von Daniel Libeskind, der es ursprünglich als exklusives Wohnhaus geplant hat. Initator war die Berliner proportion GmbH,<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1726">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1824" style="width: 209px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2175-041-A4.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1824" alt="© Rheinzink, Datteln" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2175-041-A4-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Rheinzink, Datteln</p></div>
<p id="summary"><strong>Etwas Besseres kann einem Unternehmen nicht passieren: ein Gebäude, das auffällt und wie ein Magnet alle Blicke auf sich zieht.</strong></p>
<p>Das Empfangsgebäude der Rheinzink GmbH, genannt Libeskind Villa im nordrhein-westfälischen Datteln ist so ein Bauwerk. Der Entwurf stammt von Daniel Libeskind, der es ursprünglich als exklusives Wohnhaus geplant hat. Initator war die Berliner proportion GmbH, die mit international renommierten Architekten Wohnskulpturen planen und in limitierter Auflage an einzigartigen Plätzen auf der Erde errichten will.</p>
<h4>Auffälliger Kristall</h4>
<p>Die Vision, die Daniel Libeskind mit seinem Entwurf verfolgte, war ein Gebäude, das wie ein Kristall aus dem Boden wächst. Für die Umsetzung wählte er spitze und stumpfe Winkel, schräge und senkrechte Wänden und eine Beleuchtung, die das Gebäude von innen erstrahlen lässt.</p>
<p>Es fügte sich gut, dass der amerikanische Architekt ein Zinkfan ist, der Initator Interesse an einem gebauten Protoyp hatte und der Titanzinkhersteller ein Gebäude für Veranstaltungen und Ausstellungen benötigte. Eine weitere Gemeinsamkeit: Architekt und Bauherr wollten nachhaltig und wegweisend bauen.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://architektur.mapolismagazin.com/content/verborgene-reize-%E2%80%93-libeskind-villa-datteln" target="_blank">www.mapolis.de</a></p>
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		<title>Zick und zackig &#8211; Museum of Transport Glasgow</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 11:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 21. Juni 2011 ist es soweit: Im schottischen Glasgow öffnet das von Zaha Hadid entworfene Riverside Museum seine Türen für Besucher. Das neue Scotland’s Museum of Transport – das Schottische Verkehrsmuseum – ist auf dem Glasgower Stadtplan leicht zu finden. Es liegt genau da, wo der River Kelvin in den River Clyde fließt. Das<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=841">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p id="summary"><strong>Am 21. Juni 2011 ist es soweit: Im schottischen Glasgow öffnet das von Zaha Hadid entworfene Riverside Museum seine Türen für Besucher.</strong></p>
<p>Das neue Scotland’s Museum of Transport – das Schottische Verkehrsmuseum – ist auf dem Glasgower Stadtplan leicht zu finden. Es liegt genau da, wo der River Kelvin in den River Clyde fließt. Das <a href="http://www.glasgowlife.org.uk/museums/our-museums/riverside-museum/Pages/default.aspx" target="_blank">Riverside Museum</a> ersetzt das alte Verkehrsmuseum, das mit jährlich rund 500.000 Besuchern das am zweithäufigsten besuchte Verkehrsmuseum Großbritanniens war.</p>
<h4>Museumstunnel als Reiseroute</h4>
<p>44 Architekten hatten sich um den Auftrag beworben, darunter Daniel Libeskind, Foster &amp; Partners, Gareth Hoskins, Grimshaw Architects, Pringle Richards Sharratt, Will Alsop und Zaha Hadid Architects. Drei von ihnen schafften es in die Endrunde, die Zaha Hadid  für sich entscheiden konnte. Kennzeichen ihres Entwurfs ist die geschwungene Form, die an eine Vier-Finger-Malerei im Sand oder einen vom Wind drapierten Schal erinnert. Mit dieser Formgebung greift Zaha Hadid die Idee der Stadtväter auf, mit dem Neubau die im Norden liegende Stadt mit dem Hafen im Süden zu verbinden. Anfang (Haupteingang) und Ende (Café) des zinkbekleideten Riverside Museum bilden zwei überdimensionale verglaste Zick-Zacke. Dazwischen liegt ein Museumstunnel, der den Blick auf die Ausstellung lenkt und die Besucher quasi wie auf einer Reiseroute durch die Ausstellung führt.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://architektur.mapolismagazin.com/zaha-hadid-architects-riverside-museum-glasgow" target="_blank">www.mapolis.de</a></p>
<p>Wenn Sie dem Museum einen virtuellen Besuch abstatten wollen, dann klinken Sie hier:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/HJXEz2uqCuY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Hochspannung in ehemaligem Umspannwerk &#8211; Contemporary Jewish Museum San Francisco</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 08:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jola Horschig]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tradition und Moderne prallen beim Contemporary Jewish Museum gekonnt und spannungsreich aufeinander. Historische Industriebauten werden häufig als Kathedralen der Arbeit bezeichnet. Der Vergleich hat was, denn die Gebäude strahlen Würde aus und faszinieren durch ihre imposante Architektur. Ist ihre Umnutzung geplant, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man restauriert und ergänzt das Vorhandene behutsam oder man<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.jola-horschig.de/?p=1748">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1832" style="width: 209px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/cjm-1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1832" alt="contemporary jewish museum" src="http://www.jola-horschig.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/cjm-1-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Daniel Libeskind © Bitter &amp; Bredt</p></div>
<p><strong>Tradition und Moderne prallen beim Contemporary Jewish Museum gekonnt und spannungsreich aufeinander.</strong></p>
<p>Historische Industriebauten werden häufig als Kathedralen der Arbeit bezeichnet. Der Vergleich hat was, denn die Gebäude strahlen Würde aus und faszinieren durch ihre imposante Architektur. Ist ihre Umnutzung geplant, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man restauriert und ergänzt das Vorhandene behutsam oder man sucht bewusst den Kontrast, die Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen.</p>
<h4>Kristalline Formensprache</h4>
<p>Daniel Libeskind entschied sich beim <a href="http://www.thecjm.org/" target="_blank">Contemporary Jewish Museum (CJM)</a> in San Francisco für letzteres. Das Museum befindet sich in der Jessie Street Power Substation, einem 1907 errichteten Umspannwerk, das für die museale Nutzung umgebaut und erweitert wurde. Getreu seiner Maxime, dass Bauwerke wie Diamanten aus dem Boden wachsen sollen, streben die beiden Anbauten aus dem Erdreich und erheben sich über die historische Bausubstanz. Libeskind verlieh ihnen die Form von spitzwinkligen Prismen, die er außen mit rautenförmigen, blau-metallisch schimmernden Stahlpaneelen verkleiden ließ. Das Ergebnis sind gebaute Kristalle, die durch unregelmäßig angeordnete Fenster von innen heraus leuchten.</p>
<p>Den Grundriss des CJM leitete Libeskind aus dem hebräischen Wort „L’Chaim“ (Leben) sowie den Silben „chai“ und „yud“ ab. Er will damit zum Ausdruck bringen, dass Buchstaben nach der jüdischen Tradition nicht nur einfache Zeichen darstellen, sondern an der Geschichte eines Landes beteiligt sind, quasi den Quell des Lebens symbolisieren. Und wie das wirkliche Leben hält auch das Contemporary Jewish Museum für die Besucher jede Menge Überraschungen bereit.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://arquitectura.mapolismagazin.com/node/293" target="_blank">www.mapolis.de</a></p>
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